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Wie gesund leben Sie wirklich?

Um schnell und einfach zu erfahren, wie es um den eigenen Lebensstil steht, bietet sich der Health Score an. Dieser praktische Test zeigt auf, wie gut wir in Sachen Bewegung, Ernährung und Entspannung unterwegs sind – und sagt, wie wir uns verbessern können. Unser Autor wagte den Selbsttest.

Hand aufs Herz: Wie steht es um Ihre Gesundheit? Oder anders gefragt: Wie gesund ist Ihr aktueller Lebensstil? Aus dem Stegreif beantworten können das vermutlich die wenigsten von uns, da es Menschen generell schwerfällt, objektive Einschätzungen über sich selbst zu treffen. Das gilt auch für mich. Esse ich gesund genug, bewege ich mich ausreichend? Und wie gut ist mein Schlaf? Zugegeben: Ich weiss nicht, wo ich da auf der Gesundheitsskala wirklich stehe.

Dabei wäre es heutzutage einfacher denn je, Gesundheitsdaten über sich selbst zu sammeln: Schrittzähler, Fitness-Armbänder, Smartwatches, Gesundheits-Apps und vielem mehr sei Dank. «Der Zugang zu medizinischen Informationen ist sehr leicht geworden», sagt auch Paul Windisch, Arzt und Chief Medical Officer beim Gesundheitsdienstleister dacadoo. Doch das Verstehen der eigenen Gesundheit stelle für viele Menschen nach wie vor ein Problem dar. Nicht alle könnten die erhaltenen Daten auch wirklich interpretieren oder die Fülle an Informationen in den richtigen Kontext bringen. «Erst wenn man ein solides Verständnis davon hat, welche Faktoren die eigene Gesundheit beeinflussen, kann man auch mit der Vielzahl von Daten, die Wearables generieren, problemlos umgehen», sagt Windisch.

So funktioniert der Health Score

Wissenschaftlicher Background

Der Health Score wurde auf Basis von weit über 300 Millionen Menschenjahren an klinischen Daten erarbeitet und zeigt, vereinfacht gesagt, anhand von Körperwerten, vom Lebensstil und vom emotionalen Befinden den individuellen Gesundheitsstatus an.

Einen Beitrag zum besseren Verständnis der eigenen Gesundheit leistet auch Windischs Arbeitgeber dacadoo. Das Zürcher Unternehmen mit weiteren Standorten im asiatisch-pazifischen Raum und in Nord- und Südamerika entwickelt digitale Gesundheitsplattformen und Lösungen zur Quantifizierung der Gesundheitsrisiken – und hat ganz neu den Health Score für die Gesundheitsinitiative Migros iMpuls kreiert. Dieser wird als Zahl zwischen 0 und 1000 ausgegeben – die Skala reicht von «verbesserungswürdig» (Health Score unter 480) bis zu «ausgezeichnet» (Wert von über 680).

«Die Gesundheit des Nutzers in einer einzigen Zahl zusammenzufassen, ist natürlich kein leichtes Unterfangen», sagt Paul Windisch dazu. «Aber unser Anspruch ist, dass diese Zahl den aktuellen Stand der Forschung bestmöglich abbildet. Das heisst, Lebensstilfaktoren, die einen grossen Einfluss auf unsere Gesundheit haben, führen auch beim Health Score zu grossen Sprüngen. Lebensstilfaktoren, deren Einfluss klein oder fraglich sind, beeinflussen den Health Score kaum oder gar nicht.» Der Health Score ändert sich quasi in Echtzeit in Abhängigkeit dieser verschiedenen Einflussfaktoren – und ermöglicht es dem Nutzenden, seine Gesundheit besser zu verstehen. «Der Nutzer wird quasi zum Forscher, wenn er sieht: Was passiert, wenn ich jeden Tag für 20 Minuten spazieren gehe? Was passiert, wenn ich sonntags vier Stunden wandern gehe, aber dafür den Rest der Woche nicht mehr aktiv bin?», so Windisch.

Ermittelt wird der Health Score mit einem Fragebogen, der Angaben zu den erwähnten Lebensstilfaktoren abfragt. Diese werden in sieben relevanten Kategorien abgebildet, konkret sind das Aktivität, Achtsamkeit, Schlaf, mentales Befinden, körperliche Fitness, Ernährung und Selbstkontrolle. Diese sieben Subscores ergeben zusammen das grosse Ganze, sind quasi die Puzzleteile unserer Gesundheit. «Die Subscores können helfen herauszufinden, wo das grösste Potenzial für Verbesserungen besteht», erklärt Paul Windisch dieses System. «Denn für diejenigen, die etwas verbessern wollen, stellt sich die Frage, wo man am besten ansetzt. Und den grössten Benefit erzielt man in der Regel dort, wo das grösste Defizit besteht. Ein Beispiel: Jemand, der pro Woche 10 Stunden Sport macht, aber täglich ein Päckchen Zigaretten raucht, wird weniger davon profitieren, 15 Stunden Sport zu machen, als seinen Zigarettenkonsum auf ein halbes Päckchen zu reduzieren.»

Wo wir den Hebel konkret ansetzen können, schlägt uns der Health Score am Schluss des Fragebogens gleich selber vor. Er ordnet unseren Zahlenwert ein, sagt, wie es insgesamt um unseren Lebensstil steht – und vermittelt uns viele wertvolle Ratschläge und Tipps innerhalb der einzelnen Lebensbereiche.

Selbsttest des Autors: Wie gesund lebe ich eigentlich?

Jetzt will ich es wissen: So viel habe ich bereits zum Thema Gesundheit geschrieben. Was sagt der Health Score über meine Gesundheit aus? Ich nehme mir fünf Minuten Zeit und lege hier los. Zunächst mit ein paar Angaben zu meiner Person. Geschlecht, Alter, Grösse, Gewicht werden abgefragt. Ehrlich gebe ich mein Gewicht ein. Ich weiss es schon jetzt: Es ist mit 86 Kilo bei 1,84 Meter Körpergrösse leicht drüber. Daraus wird unter anderem der BMI berechnet. Auch das Alter hilft dabei, einzuordnen, wie gut man in Sachen Lebensstil unterwegs ist. Wichtig zu wissen: Die Daten werden nicht gespeichert. Auch eine Registrierung ist nicht erforderlich. 

Nun gehts los mit den Fragen. Zuerst zur Bewegung. Der Health Score will wissen, wie viele Stunden Sport ich pro Woche betreibe. Hier zählt nur das, was einen ausser Atem bringt. Mit zwei Stunden Fitness und einer Stunde Velo komme ich hier auf drei Stunden, auf der Skala bin ich damit eher in der unteren Hälfte.

Als Nächstes kommt die Ernährung. Da haperts bei mir ein bisschen: Beim Konsum von Früchten und Vollkornprodukten komme ich über ein «manchmal» nicht heraus, bei Nüssen und Samen gibts sogar nur ein «selten». Beim Gemüse bin ich etwas besser und klicke «oft» an. Dafür trinke ich nur sehr selten Süssgetränke, davon hatte ich vermutlich in der Kindheit zu viel. Bei den Snacks hingegen kann ich nicht immer widerstehen, ich klicke «manchmal» an.

Weiter gehts mit dem Wohlbefinden: Hier wird gefragt, ob ich mich traurig fühle. Wie gestresst oder entspannt ich bin. Ob ich mich auf die Zukunft freue. Und ob ich insgesamt zufrieden bin mit meinem Leben. Perfekt ist es sicher nicht, aber im Grossen und Ganzen gehts mir gut und gebe deshalb entsprechende Werte ein. Auch der Schlaf wird abgefragt. Hier kann ich mir hingegen keine Top-Noten geben, denn meine Schlafdauer liegt eher bei sechs als sieben Stunden. Manchmal erwache ich auch mitten in der Nacht.

Zum Schluss gehts ans Eingemachte, mit den Genuss- und Suchtmitteln. Bei Rauchen gibts ein «nein». Beim Kaffeekonsum kreuze ich vier bis sechs Tassen pro Tag an, das ist eher im oberen Bereich. Beim Alkohol möchte der Health Score wissen, wie viele Portionen ich pro Tag konsumiere. Mit Portion sind eine Stange Bier, ein 1,5-dl-Glas Wein oder 1 Spirituose à 30 cl gemeint. Da ich meistens nur am Wochenende Alkohol trinke (Rotwein und Bier, hin und wieder mal einen Gin), komme ich hier glimpflich davon und kreuze 0–1 Portion pro Tag an.

Damit kommen Sie in Bewegung

Das können wir für unsere Gesundheit tun

Nun wird meine Zahl berechnet. Ich bin gespannt – und überrascht! Obwohl ich praktisch nirgends die absoluten Bestwerte erreicht habe, stellt mir der Health Score mit 699 knapp ein «ausgezeichnet» aus. Das zeigt, dass man nicht überall perfekt sein muss, um ein gutes Resultat zu erreichen. Als Fazit wird mir geraten, darauf zu achten, das Niveau zu halten und nicht aufzuhören, mich persönlich weiterzuentwickeln. Wie ich das tun kann, wird mir innerhalb der sieben Subscores aufgezeigt. So zum Beispiel, wie ich mein Training abwechslungsreicher gestalten kann und dass ich ein Augenmerk auf die Regeneration legen sollte. Um meine Ernährung zu optimieren, wird mir empfohlen, mehr über Lebensmittel zu lernen, denen ein besonders positiver gesundheitlicher Effekt zugesprochen wird. Auch sollte ich meinen genauen Kalorienbedarf kennen. Meine «schwächsten» Bereiche sind nach Punkten «Achtsamkeit» und «Mentales Befinden». Der Health Score rät mir hier, gelassener zu werden und für mich eine passende Entspannungstechnik zu finden.

Die Möglichkeiten, etwas für unsere Gesundheit zu tun, sind generell sehr vielfältig. Ein grosses Angebot kann in allen Bereichen helfen, unseren Lebensstil dauerhaft zu verbessern. Wichtig ist dies nicht nur, um sich vitaler zu fühlen, sondern auch, weil dadurch das Risiko für spätere Krankheiten gesenkt werden kann, darunter Bluthochdruck, Diabetes oder Adipositas.

Wir haben im Rahmen einer grossen Umfrage die Schweiz gefragt, wie es um ihre Gesundheit steht – und haben interessante Resultate zu Ernährung, Bewegung und Entspannung erhalten. Dazu haben wir viele Tipps und Werkzeuge vermittelt. Im Bereich Bewegung etwa gibt es ein grosses Fitnessangebot, verschiedenste Sportkurse sowie Ausrüstung und Outfit für sämtliche beliebte Sportarten wie Jogging, Velofahren, Wandern und Schwimmen, dazu zahlreiche Tipps. Im Bereich Ernährung können zahlreiche Rezepte und viele Ratschläge rund um eine ausgewogene Ernährung helfen, gesünder zu essen. Und in der Sparte Wohlbefinden sind eine Vielzahl an Entspannungskursen buchbar, es gibt hilfreiche Videos für Übungen und informative Artikel

Vielleicht konnten auch Sie bereits einige Verbesserungen für sich vornehmen? Das Wichtigste ist hier, dranzubleiben, um die Lebensstil-Veränderungen langfristig beizubehalten. Hier kommen die persönlichen Health Coaches von SalutaCoach ins Spiel, die Ihnen dabei helfen. Zentral ist auch, den eigenen Gesundheitsindex, also den Health Score, regelmässig zu überprüfen.

In unter 5 Minuten eigenen Health Score berechnen

Nun sind Sie an der Reihe: Wie sieht es bei Ihnen aus? Wie gut ist Ihr Gesundheitsverhalten? Spielen Sie den Health Score durch – und schon nach weniger als fünf Minuten wissen Sie, wie es um Ihre Gesundheit und Ihren Lebensstil bestellt ist. Ein Hinweis zum Schluss: Der Health Score repräsentiert Ihre aktuelle Gesundheit. Er basiert auf allen Informationen, die Sie im Fragebogen angegeben haben. Der Selbst-Test ersetzt keinesfalls eine ärztliche Diagnose.

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von Ringier Brand Studio / Thomas Wyss,

veröffentlicht am 30.06.2022


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