Der Kürbis ist aus Herbstküche und Herbstdekoration kaum wegzudenken. Doch welche Kürbissorten eignen sich wofür, worauf sollte man bei Zubereitung und Lagerung achten und welche Nährstoffe stecken im beliebten Herbstgemüse? Die wichtigsten Informationen auf einen Blick.
Kürbis ist ein vielseitiges Fruchtgemüse mit nussartigem, leicht süssem Geschmack. Er ist nährstoffreich und lässt sich auf viele Arten zubereiten – als Beilage oder Hauptspeise. Auch Kürbiskerne und Kürbisblüten sind essbar.
Kürbisse gibt es in vielen verschiedenen Sorten, Farben und Formen. Dabei sind nicht alle Kürbisse essbar: Man unterscheidet grundsätzlich zwischen Speisekürbissen und Zierkürbissen.
Übrigens: Auch die Zucchetti gehört zur Familie der Kürbisgewächse und ist eine Unterart des Gartenkürbisses.
Halloween-Kürbisse sind theoretisch essbar, haben aber meist einen milden Geschmack und eignen sich vor allem gut zum Schnitzen. Dafür werden sie ausgehöhlt, verziert und mit einer Kerze oder LED-Kerze beleuchtet.
Der Brauch ist heute besonders in den USA verbreitet, stammt aber vermutlich aus Irland. Dort wurden zum keltischen Fest Samhain am 31. Oktober früher Rüben und Steckrüben geschnitzt, um mit gruseligen Gesichtern Geister abzuschrecken. Irische Auswanderer brachten die Tradition in die USA, wo sie statt Rüben bald Kürbisse verwendeten, weil diese leichter zu schnitzen sind.
In der Schweiz hat Kürbis von August bis Februar Saison. In den übrigen Monaten ist er teilweise ebenfalls erhältlich, dann jedoch normalerweise aus Lagerbeständen.
Für eine möglichst lange Haltbarkeit sollte Kürbis kühl und dunkel gelagert werden, idealerweise im Gemüsefach des Kühlschranks. Ein bereits angeschnittener Kürbis hält sich dort bis zu einer Woche, ein ganzer Kürbis bleibt unter guten Bedingungen bis zu acht Wochen frisch. Wer Vorrat anlegen möchte, kann das Fruchtfleisch in Würfel schneiden, kurz blanchieren und einfrieren – ideal als Basis für Suppe oder Püree.
Ob ein Kürbis reif ist, lässt sich ganz einfach mit der Klopfprobe prüfen: Erzeugt er beim Anklopfen einen tiefen, hohlen Klang, ist er in der Regel aromatisch und genussreif.
Kürbis ist sehr vielseitig und harmoniert sowohl mit süssen als auch mit herzhaften Aromen. Hier eine kleine Auswahl an Kombinationen zur Inspiration:
Wie lange Kürbis für eine Suppe kochen muss, hängt von der Sorte, der Stückgrösse und dem Rezept ab. Zur Orientierung:
Ob ein Kürbis für die Suppe geschält werden muss, hängt von der Sorte ab. Bei manchen Kürbissen wird die Schale beim Kochen so weich, dass sie problemlos mitverarbeitet werden kann. Andere Sorten haben hingegen eine dicke, feste Schale und sollten vor dem Kochen geschält werden. Hokkaido kann man in der Regel mitsamt Schale kochen, während Butternuss- oder Muskatkürbis besser vorher geschält werden.
Kürbis ist kalorienarm, besteht zu einem grossen Teil aus Wasser und liefert zahlreiche wertvolle Vitamine und Mineralstoffe wie Beta-Carotin und Magnesium.
Kürbiskerne sind nährstoffreich, liefern hochwertiges pflanzliches Eiweiss und gesunde Fettsäuren und enthalten zudem wertvolle Vitamine und Mineralstoffe wie Magnesium, Zink und Eisen.
| 100 Gramm Kürbis, roh | 30 Gramm Kürbiskerne | |
|---|---|---|
| Energie | 28 kcal | 185 kcal |
| Fett | 0,1 g | 14,7 g |
| Kohlenhydrate | 4,6 g | 1,4 g |
| Eiweiss (Protein) | 1,1 g | 10,7 g |
| Wasser | 90, 4 g | 1,6 g |
| Vitamin A-Aktivität, RE | 680 µg | 1 µg |
| Betacarotin | 2659 µg | 2,7 µg |
| Vitamin C | 14,9 mg | 0,6 mg |
| Kalium | 400 mg | 270 mg |
| Calcium | 41 mg | 18,9 mg |
| Magnesium | 8,4 mg | 156 mg |
| Eisen | 0,2 mg | 2,5 mg |
| Zink | 0,1 mg | 1,5 mg |
Quelle: Schweizer Nährwertdatenbank, Stand: 10.09.2026