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Tschüss Nebel! Geniessen Sie die Sonne auf diesen 23 Ausflugsbergen

Die beste Medizin gegen Nebelkoller: Rauf in die Sonne. Das ist leicht getan, denn die Schweiz ist reich an Bergbahnen, die schnell in die wolkenfreie Höhe führen.

Herbst und Winter heisst an vielen Orten: Nebelzeit. Die Tage verlaufen da nur allzu oft grau in grau und die Stimmung fällt in ein Tief. Je nach Wetterlage bleibt die Nebeldecke tage- oder gar wochenlang liegen. Wer im Mittelland am Fuss der Jurabergkette wohnt, beim Zusammenfluss von Aare, Reuss und Limmat oder an der unteren Thur, wird besonders oft von einer dichten Suppe umgeben.

Wie hoch liegt der Nebel?

Hinweis

Für die aktuelle Wettersituation prüfen Sie am besten die unten verlinkten Webcams. Bitte informieren Sie sich ausserdem über Öffnungszeiten und Fahrpläne.

Die Schweiz ist aber reich an Ausflugbergen und Seilbahnen, die schnell hoch hinaufführen – dort erhält man die beste Medizin gegen die graue Depression: Sonne. Am besten kombiniert man den Ausflug gleich mit etwas Bewegung an der frischen Luft. Wenn das Hoch direkt über den Alpen liegt oder die Druckverteilung flach ist, befindet sich die Nebelobergrenze auf etwa 800 bis 900 Meter Höhe. Dann liegt häufig auch schon der ein oder andere Hausberg über dem Nebelmeer. Bei Bise sieht es anders auf. Je stärker sie weht, desto höher steigt der Nebel. Bei schwacher Bise liegt die Obergrenze auf etwa 1200 Meter, bei mässiger auf 1500 Meter.

Wohin, wenn der Nebel mittelhoch steht?

Biel: Magglingen

In Biel bietet sich das Funiculaire nach Magglingen an, das vom See in wenigen Minuten auf 873 Meter hochfährt.

Neuenburg: Chaumont

Reicht die Höhe nicht aus, um die Sonnenbrille zu zücken, ist der Chaumont ein leicht erreichbares Ziel in der Romandie. Rauf geht’s aus Neuenburg auf 1171 Meter.

Reigoldswil BL: Wasserfallen

Für die Nordwestschweiz ist eher Reigoldswil BL der Ort des Sonnenglücks: Von hier gelangt man per Seilbahn auf 922 Meter hinauf in die Jurabergregion Wasserfallen.

Adliswil ZH: Felsenegg

Bei Adliswil ZH liegt die Bergstation der Luftseilbahn Felsenegg nur auf 805 Metern – das ist aber hoch genug, wenn südwestliche Winde aufkommen und die Nebelobergrenze auf 500 bis 700 Meter absinkt.

(Fortsetzung weiter unten…)

Welche Ausflugsziele bei Hochnebel?

Solothurn: Weissenstein

Je nach Windstärke liegt also der Weissenstein mit seinen 1284 Metern hoch genug. Aus der Mittelländer Nebelsuppe ein ideal erreichbarer Ort, um in die Sonne blicken zu können. Die Gondel startet in Oberdorf SO.

Gruyère FR: Moléson

Im westlichen Mittelland ist der Moléson (2002 ) in den Freiburger Voralpen von Gruyère aus per ÖV und Luftseilbahn gut erreichbar.

Berner Gipfelparadies: Niesen, Harder, Rothorn etc.

Die Berner haben’s gut, im Seeland liegt der Nebel zwar oft dicht, doch gegen die Alpen zu gibt es reichlich Möglichkeiten, schnell in die Höhe zu gelangen. Da ist der Niesen bei Thun (im Winter geschlossen), der Harder bei Interlaken, das Niederhorn bei Beatenberg, die Bahn zum Oeschinensee bei Kandersteg, das Stockhorn ab Erlenbach oder das Rothorn (im Winter geschlossen) bei Brienz/Sörenberg. Die Bergstationen liegen zwischen 1682 und 2362 Metern Höhe.

Zentralschweizer Sonnenberge: Pilatus, Rigi & Stanserhorn

In der Zentralschweiz bieten sich die Bahnen auf den Pilatus (2000 ), die Rigi (1798 m) oder das Stanserhorn (1850 m, im Winter geschlossen) als Sonnenziel über dem Nebelmeer an.

Ostschweiz: Kronberg, Säntis und Chäserrugg

Aus der Ostschweizer Nebelsuppe empfiehlt sich die Fahrt ins Appenzellerland auf den Kronberg hinauf (1657 m) von Jakobsbad/Gonten oder ein Ausflug auf den Säntis (2502 m), von der Schwägalp SG/AA aus oder der Chäserrugg bei Unterwasser SG, der mit 2262 Metern stets ein paar hundert Meter über dem Nebelmeer liegt.

Tessin: San Salvatore, Cardada, Monte Generoso & Co.

Im Tessin ist Nebel zum Glück eher selten, gerade im Verrgleich zur Deutschschweiz. Wenn er doch mal hartnäckiger ist, gibt es eine Menge Optionen: Den San Salvatore (912 m) oder den Monte Brè (933 m) bei Lugano, über Locarno nach Cardada (1340 m) oder Cimetta (1670 m). Nicht zu vergessen natürlich der Monte Generoso (1704 m).

Mehr Tipps für Farbe statt Grau!

von Claudia Langenegger,

veröffentlicht am 30.11.2017, angepasst am 24.11.2022


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