Ein BMI zwischen 25 und 30 wird allgemein dem Bereich «Übergewicht» zugeordnet
Ein BMI zwischen 25 und 30 wird allgemein dem Bereich «Übergewicht» zugeordnet. Was das konkret bedeutet, hängt jedoch auch von weiteren Faktoren ab, zum Beispiel vom Bauchumfang, der Bewegung im Alltag und den Blutwerten. In diesem BMI-Bereich kann das Risiko für Bluthochdruck, erhöhte Blutfette oder Prädiabetes erhöht sein. Eine ärztliche Einschätzung kann helfen, die individuelle Situation besser einzuordnen. Der BMI allein erlaubt keine Beurteilung des persönlichen Risikos.
Schon eine moderate Gewichtsabnahme kann sich positiv auf Blutzucker, Blutdruck und Cholesterin auswirken. Wichtig ist dabei: Hunger- und Sättigungsgefühle werden auch hormonell beeinflusst und laufen oft unbewusst ab. Gleichzeitig versucht der Körper häufig, sein gewohntes Gewicht zu halten. Eine fachliche Begleitung kann helfen, Veränderungen langfristig und nachhaltig umzusetzen.
Hinweis: Der Body-Mass-Index (BMI) ist eine Richtzahl für die Bewertung des Körpergewichts eines Menschen in Relation zu seiner Körpergrösse. Der BMI ist lediglich ein grober Richtwert, da er zum Beispiel weder die Statur noch die individuelle Zusammensetzung der Körpermasse eines Menschen berücksichtigt, die unter anderem aus Fett- und Muskelgewebe besteht. Er gilt für Personen ab 20 Jahren.
Die Berechnung des BMI ermöglicht eine schnelle und einfache erste Einschätzung. Die dargestellten Einordnungen und Informationen dienen ausschliesslich der allgemeinen Orientierung. Sie sind nicht zur Diagnose einer Erkrankung, zur Beurteilung des Gesundheitsrisikos oder zur Definition einer Behandlung bestimmt und ersetzen keine ärztliche Beratung, Diagnose oder Behandlung. Bei gesundheitlichen Fragen wende dich bitte an eine medizinische Fachperson.