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Eingerissene Mundwinkel: Ursachen und Behandlung der lästigen Läsionen

Einrisse im Mundwinkel können schmerzhaft sein. Obwohl sie sich gut behandeln lassen, sollte man auch wissen, welche Mangelzustände und Krankheiten dahinter stecken können.

Eingerissene Mundwinkel aufgrund von erhöhtem Speichelfluss

Empfindliche Lippen

Unsere Lippen haben bei der täglichen Hautpflege besondere Beachtung verdient. Zum einen ist ihre Haut besonders dünn, zum anderen besitzen sie keine Talgdrüsen, die einen schützenden Fettfilm produzieren könnten. Gerade bei kalter Luft trocknen die Lippen deshalb schnell aus. Da hilft auch das Benetzen mit der Zunge nichts. Im Gegenteil: Mit dem Speichel wischt man noch mehr Fett aus der Haut und macht die Sache womöglich noch schlimmer. Umso wichtiger ist es, die Lippen mit Pflegestiften oder Crèmes zu schützen, etwa mit Dexpanthenol oder Melissenextrakt.

Zu viel Speichelfluss, etwa aufgrund eines schlecht angepassten Zahnersatzes, kann zu Problemen an Mund und Lippen führen: In den Mundwinkelfalten quillt die Lippenhaut schnell auf, was Entzündungen und schmerzhafte Einrisse, so genannte Läsionen, fördert. Bisweilen heilen diese Verletzungen auch nach einigen Tagen nicht ab oder treten häufiger auf. Dann ist ein Arztbesuch ratsam. Liegt eine Herpesinfektion vor, helfen virenhemmende Medikamente, bei einer Pilzinfektion helfen andere Präparate. Bakterielle Infektionen lassen sich mit antibiotischen Salben oder mit entsprechenden Tabletten bekämpfen.

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Eingerissene Mundwinkel aufgrund von Vitamin B2 oder Eisenmangel

Mitunter kann auch ein Mangel an Vitamin B2 oder Eisen die schmerzenden Mundwinkelrisse begünstigen. Daher ist es vor allem bei hartnäckigen Rhagaden, so der Fachausdruck, immer ratsam, einen Arzt aufzusuchen. Er kann einen möglichen Mangelzustand feststellen und mit entsprechenden Präparaten gezielt behandeln. In leichten Fällen genügt oft schon eine entsprechende Umstellung der Ernährung.

Wie die Entzündung behandeln?

Vorübergehend können Crèmes und Tinkturen mit Dexpanthenol, Myrrhe, Kamillen- oder Salbeiextrakt die Beschwerden lindern. Sie hemmen – mehrmals täglich aufgetragen – die Entzündungen, desinfizieren und bekämpfen die Schmerzen. Geeignet sind auch Zinkpasten, die die Feuchtigkeit aufnehmen und die Haut trocken halten. Auf scharfe und saure Speisen, welche die Entzündung fördern, sollte bis zur Abheilung verzichtet werden.

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von Christian Krumm,

veröffentlicht am 12.07.2017, angepasst am 06.10.2022


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