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Gesünder leben?

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Planking: Die beste Übung für Bauch und Rumpfmuskulatur

Planking stärkt Rumpf-, Arm-, Nacken-, Schulter- und Oberschenkel-Muskulatur. Die Übung ist einfach, überall machbar und zeitsparend. Wie der sogenannte Unterarmstütz funktioniert, wie lange du die Plank-Übungen halten und worauf du sonst noch achten solltest.

Planking bringt Kraftzuwachs ohne Bewegung und bei geringem Zeitaufwand. Oder anders: Planking ist die hocheffiziente Waffe für einen strafferen Core-Bereich. Und braucht wenig Zeit, wenig Platz, kein Equipment – nur etwas Durchhaltevermögen.

Was ist Planking, und wie sinnvoll ist es?

«Planking, auch bekannt als Unterarmstütz oder Brett, ist eine isometrische Übung, bei der du deine Muskulatur ohne Bewegung unter Spannung hältst», erklärt Irène Brechbühl, Instruktorin im Fitnesspark Allmend in Luzern. Das Beste daran: «Planking trainiert nicht nur deine Bauchmuskeln, sondern auch Rumpf, Schultern, Arme, Rücken und Beine – eine echte Ganzkörperübung.»

Die Vorteile von Planking

  • Es stärkt die Rumpf-, Arm-, Nacken-, Schulter- und Oberschenkel-Muskulatur und verbessert die Körperhaltung.
  • Es benötigt kein Equipment und kann überall durchgeführt werden.
  • Es ist ideal für alle, die wenig Zeit haben und trotzdem effektiv trainieren möchten.

Kann ich mit Planking Bauchfett verlieren? 

Planking alleine reicht nicht aus, um gezielt Bauchfett zu verlieren. Körperfettabbau erfolgt durch ein Kaloriendefizit, das du mit einer Kombination aus ausgewogener Ernährung und regelmässiger Bewegung erreichst.

Wie mache ich Planks richtig?

eine Frau macht den Plank
eine Frau macht den Plank

Bevor du mit deinen Plank-Übungen startest, ist es wichtig, die richtige Technik zu kennen. So vermeidest du Verletzungen und holst das Maximum aus deinem Training heraus. So funktioniert die sogenannte Low Plank: 

  1. Ausgangsposition: Stütze dich auf deine Unterarme, die Ellenbogen befinden sich direkt unter den Schultern. Deine Füsse stehen auf den Zehenspitzen.
  2. Körperhaltung: Halte deinen Körper gerade wie ein Brett – von den Schultern bis zu den Fersen. Der Kopf ist neutral, der Blick geht nach unten.
  3. Muskelspannung: Ziehe den Bauch ein, spanne die Rumpf- und Gesässmuskulatur an und halte die Hüfte stabil. Vermeide ein Hohlkreuz oder ein zu hoch gestrecktes Gesäss.

Wenn möglich, führe deine Plank-Übungen am Anfang vor einem Spiegel aus. So erkennst du schnell, ob du ein Hohlkreuz hast oder dein Gesäss zu hoch ist.

So funktioniert die High Plank

Eine Frau macht den high plank
Eine Frau macht den high plank

Die High Plank ist eine beliebte Plank-Variante, bei der du dich auf deine Hände stützt (siehe Bild). Sie stärkt Bauch, Rücken, Schultern und die hintere Beinmuskulatur. «Da man sich bei der High Plank auf die gestreckten Arme stützt, werden Hände, Handgelenke und die Schultern stärker belastet als bei der Low Plank», so Irène Brechbühl.

So geht’s:

  • Hände unter den Schultern platzieren, Arme gestreckt.
  • Körper bildet eine gerade Linie von den Schultern bis zu den Fersen.
  • Blick nach unten, Spannung im Bauch und Gesäss halten.

Tipp der Expertin: «Achte auf eine korrekte Haltung. Die korrekte Ausführung ist wichtiger als die Dauer. Spanne gezielt deinen Rumpf an und konzentriere dich auf deine Muskeln. Dann merkst du, wann deine Position nicht mehr korrekt ist und du in ein Hohlkreuz fällst.» 

Wie lange kannst du eine Plank halten?

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Wie lange kannst du eine Plank halten? ( Teilnehmer)

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Du kannst beide Plank-Variationen problemlos? Dann probiere die High to Low Plank: Du wechselst dynamisch zwischen der hohen und tiefen Plank-Position (Beispiel). Der High to Low Plank stärkt durch den Wechsel zwischen gestreckten Armen und Unterarmen die gesamte Rumpfmuskulatur, insbesondere die tiefliegende Bauch-, Rücken-, Schulter- sowie Armmuskulatur.

Wie lange solltest du den Plank halten?

Planking-Weltrekord: Wie lange ist möglich?

Der aktuelle Planking-Weltrekord liegt bei unglaublichen 9 Stunden 38 Minuten und 47 Sekunden. Aufgestellt von Josef Šálek im Mai 2023 (Quelle: guinnessworldrecords.com).

Die Dauer des Planking hängt von deinem Fitnesslevel ab. Anfängerinnen und Anfänger können mit kurzen Sets starten, während Fortgeschrittene längere Zeiten anstreben.

  • Für Anfänger: Beginne mit 3 Sets à 15 Sekunden. Zwischen den Sets kannst du kurz die Knie absetzen.
  • Fortgeschrittene: Halte den Plank für 45 bis 60 Sekunden. Steigere dich langsam, indem du täglich ein paar Sekunden hinzufügst.
  • Planking-Challenge: Teste deine Grenzen. Wie lange kannst du den Plank halten? Nimm dir vor, deine Zeit Woche für Woche zu steigern und deine persönliche Bestzeit zu knacken.

Plank-Übungen für Anfänger: 3 einfache Varianten

Gerade für Einsteigerinnen und Einsteiger ist es wichtig, mit leichten Übungen zu beginnen, um die richtige Technik zu lernen und die Muskulatur an die Belastung zu gewöhnen. Hier sind drei Plank-Übungen, die perfekt für den Einstieg geeignet sind:

Plank-Übungen für Fortgeschrittene: 3 anspruchsvolle Varianten

Wenn du die Grundübungen gemeistert hast, kannst du mit diesen fortgeschrittenen Plank-Übungen deine Fitness weiter steigern:

Planking-Challenge: Motivation für mehr Erfolg

Eine Planking-Challenge ist eine Möglichkeit, dich selbst zu motivieren und deine Fortschritte zu messen. Starte mit einer einfachen Challenge, z. B.:

  • Woche 1: Halte den Plank täglich für 20 Sekunden.
  • Woche 2: Steigere dich auf 30 Sekunden.
  • Woche 3: Erreiche 45 Sekunden.
  • Woche 4: Teste deine maximale Zeit.

Fazit: Planking für Fitness und Ausdauer

«Planking ist eine der effektivsten Übungen, um deine Rumpf- und Schulterstabilität und deine gesamte Fitness zu verbessern», weiss Irène Brechbühl. Egal, ob du Anfänger bist oder bereits Erfahrung hast. Probiere die verschiedenen Plank-Übungen aus, nimm an einer Planking-Challenge teil und entdecke, wie schnell du Fortschritte machst.

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von Carmen Schmidli,

veröffentlicht am 18.03.2026

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