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Kräuter in der Küche: Tipps fürs Ernten, Kochen und Aufbewahren

Vom Anpflanzen bis zum fertigen Gericht auf dem Teller: Kräuter bringen Farbe, Geschmack und Abwechslung in deinen Speiseplan. Wie man mit Kräutern kocht, sie als Würze einsetzt, anpflanzt, aufbewahrt, tiefkühlt und trocknet.

Welche Vorteile bringen Kräuter?

Durch das Würzen mit Kräutern ist weniger Fett und Salz nötig, da die Kräuter Geschmack und Vielfalt auf den Teller bringen. Damit für möglichst viel Abwechslung gesorgt ist, verwende die unterschiedlichsten Kräuter. Von Basilikum und Schnittlauch über Thymian und Rosmarin – deiner Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.

Bring das Grün in deinen Garten, auf deinen Balkon oder in den Topf deiner Küche. Frischer geht es nicht. Und du hast die Kräuter direkt verfügbar. Ausserdem kann das Anpflanzen auch entspannen und Ruhe in den stressigen Alltag bringen. Du hast Zeit für dich und arbeitest an etwas ganz Ursprünglichem. 

Wann soll man Kräuter ernten und beigeben?

Der beste Zeitpunkt für die Ernte von Kräutern ist ein sonniger Vormittag, wenn der nächtliche Tau abgetrocknet, die Mittagshitze aber noch nicht da ist. Einige Kräutersorten wie etwa Pfefferminze, Dill, Basilikum und Schnittlauch schmecken vor ihrer Blüte zwar am intensivsten, sind jedoch danach ebenso gut verwend- und konservierbar. 

Pflücke und schneide die Kräuter direkt vor dem Essen. Kräuter sollten auch nicht lange mitgekocht werden. So bleibt der Geschmack besser erhalten. Gib sie kurz vor Ende der Garzeit oder als Dekoration auf dem Teller dazu.

Feine Rezepte mit Kräutern

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Die richtige Aufbewahrung von Kräutern

Bleiben nach dem Kochen ein paar Kräuter übrig, so solltest du im Gemüsefach des Kühlschranks aufbewahren. Achte darauf, dass sie nicht zerdrückt werden. Am besten lagerst du sie in einem aufgeblasenen Tiefkühlbeutel oder in einer Dose auf einem feuchten Küchentuch. So bleiben die Kräuter am längsten frisch.

So trocknet man Kräuter

Die wohl älteste und schonendste Konservierungsmethode ist das Trocknen an der Luft. Dadurch lassen sich die hitze-empfindlichen ätherischen Öle bewahren, die Gewürz- und Teekräutern wie Salbei, Rosmarin, Lavendel, Thymian, Lorbeer, Pfefferminze, Oregano, Majoran und Zitronenmelisse auszeichnen. 

Weniger geeignet ist die Lufttrocknung für Kräuter mit weichen Blättern und teils hohem Wassergehalt wie Basilikum, Kerbel, Dill, Petersilie und Schnittlauch. 

Damit die Qualität erhalten bleibt, sollte das Trocknen nicht zu lange dauern. Deshalb die Kräuter nicht waschen oder aber sie danach mit Haushaltspapier trocken tupfen. Dann in kleinen, lockeren Bündeln kopfüber an einem warmen, windgeschützten und lichtarmen Platz aufhängen. 

Die ätherischen Öle vertragen weder direktes Sonnenlicht noch Temperaturen über 35 Grad. Dunkelheit sorgt zudem dafür, dass die Blätter und Stängel grün bleiben. 

Getrocknete Kräuter in dunklen Schraubgläsern oder Blechdosen aufbewahren. So lassen sie sich beispielsweise für Tee, Saucen, Suppen, Pizza und zum Aromatisieren von Öl, Salz und Essig verwenden. Beim Würzen empfiehlt es sich, vorsichtig zu dosieren. Das Aroma verändert sich durch den Trocknungsprozess. Majoran und Oregano beispielsweise werden intensiver. 

(Fortsetzung weiter unten…)

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So friert man Kräuter ein

Kräuter wie Schnittlauch, Dill, Kerbel, Estragon, Basilikum und Petersilie sind im Tiefgefrierer gut aufgehoben. Petersilie, Kerbel und Koriander können zum Beispiel büschelweise, in Gefrierbeutel verpackt, eingefroren werden. Vor dem Verwenden die gefrorenen Kräuter einfach mit den Händen im Beutel zerbröseln und über die Speisen streuen. Fein gehackt wiederum, lassen sie sich mit etwas Wasser in den Fächern eines Eiswürfelbehälters einfrieren.

Ob die Kräuter nach Sorten getrennt oder gemischt tiefgefroren werden, ist letztlich Geschmackssache und eine Frage der Verwendung. So oder so gilt: Die gefrorenen Kräuter müssen nicht aufgetaut, sondern können direkt einer Sauce oder Suppe beigegeben werden.

So werden Kräuter eingelegt

Gewisse Kräuter wie Oregano, Majoran, Petersilie, Dill, Kerbel, Korianderblätter, Bohnenkraut, Rosmarin und Basilikum lassen sich prima mit Öl konservieren. Die in ihnen enthaltenen ätherischen Öle sind gut in Fett löslich. Basilikum etwa hat so als Pesto-Aromaspender Weltkarriere gemacht. 

Zum Einlegen die Kräuter fein hacken und in Konfigläser füllen. Mit Öl (zum Beispiel Olivenöl) auffüllen, bis die Kräuter bedeckt sind. So eingelegt, bleiben Basilikum & Co. bis zu sechs Monaten im Kühlschrank haltbar. Wichtig: Darauf achten, dass die Kräuter stets mit Öl bedeckt sind. 

Mit Öl konservierte Kräuter können zum Beispiel in Saucen und Suppen gerührt, als Pasta-oder Pizza-Topping verwendet werden.

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von Pia Teichmann und Stephanie Riedi,

veröffentlicht am 31.03.2017, angepasst am 07.07.2023


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