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5 Schweizer Themenwege: von Gnomen und Gemüse

Dank privater Initiative gibt es auch abseits der vielbesuchten Wanderwege einiges zu entdecken. In der Schweiz finden sich aufwendig gestaltete Pfad- und Wegprojekte – vom Atem-Weg bis zur Planetenschau.

Ruhe finden in Safenwil AG

atemwege
atemwege

Der Atem­-Weg führt durch vier Waldgebiete in den Aargauer Gemeinden Oftringen, Safenwil, Uerkheim und Zofingen. Der Weg ist grösstenteils flach, die 100 Höhenmeter, verteilt auf die Strecke, regen den Atem an. Die kurze Strecke mit sechs Posten ist etwa 4,2 Kilometer lang, die grosse mit zehn Posten etwa 6,8 Kilometer. Beide beginnen beim Schiessstand Safenwil, dort gibt es genug Parkplätze. Mit dem öV reist man über den Bahnhof Safenwil an, Schilder weisen den Weg. Der Atem­-Weg ist ganzjährig geöffnet und gratis. Wer eine Führung bevorzugt, kann sich auf atemweg.ch anmelden.

Durchs Paradies wandeln in Villarimboud FR

pied
pied

Foto: © Mélanie Rouiller

Fréderic Perritaz’ Garten hat etwa die Grösse von drei Fussballfeldern. Den «pied total» kann man nur geführt betreten, ab Mitte Mai bis Mitte September gibt es täglich zwei Führungen. Der Rundgang wird barfuss absolviert. Deshalb sollten Besucherinnen und Besucher ein Tuch mitnehmen, um am Ende ihre Füsse abtrocknen zu können. Die Führungen finden in Französisch statt, doch auch Deutschsprachige sind willkommen. Erwachsene bezahlen 19 Franken, Kinder 15 Franken (für Kinder unter vier Jahren ist der Weg ungeeignet). Der Garten ist am besten mit dem Auto erreichbar.

Zum Mond reisen in Kreuzlingen TG

buehne-themenwege
buehne-themenwege

Die Distanzen zwischen den Planeten nachvollziehen – das ist möglich auf dem Planetenweg Kreuzlingen: Im Verhältnis eins zu einer Milliarde sind dort die Planeten platziert. Auf Tafeln finden sich Informationen zu den Himmelskörpern, und bei einer Führung erfährt man Interessantes rund um die Astronomie. Der Planetenweg beginnt beim Bahnhof Siegershausen. Von da wandert man durch das Naturschutzgebiet Bommerweiher über Felder und Fluren, in denen Gletscherrückzugshügel bestaunt werden können. Weiter geht es – stets leicht bergab – durch einen Wald und schliesslich durch die Stadt Kreuzlingen bis zum Planetarium. Der Planetenweg ist etwa 6,5 Kilometer lang und das ganze Jahr über zugänglich.

Durchs Gemüse wandern im Seeland

gemuese
gemuese

Das Grosse Moos im Seeland ist der grösste Gemüsegarten der Schweiz: Hier wachsen über 60 Sorten. Und weil die Konsumentinnen und Konsumenten wissen sollen, woher ihre Nahrung kommt, verläuft quer durch die Anbaufelder ein Gemüsepfad. Besuchende können ihn von Anfang Mai bis Mitte Oktober mit dem Velo befahren oder zu Fuss begehen. Angeboten werden zwei unterschiedlich lange Routen. Die Strecken sind flach und die Touren individuell gestaltbar; es gibt unterwegs mehrere Bahnhöfe. Die Ausgangspunkte befinden sich in Ins und Kerzers, wo Velos gemietet werden können. Führungen lassen sich auf gemuese.ch/gemuesepfad vereinbaren.

Gnome bestaunen in Schwarzenburg BE

gnome
gnome

In Schwarzenburg faszinieren die Gnome des Künstlers Jürg U. Ernst die Besucherinnen und Besucher. Bis zu sieben Meter hohe, grollende, irrlichternde und humorvolle Skulpturen aus Beton bevölkern den Gnomenweg: Auf dem 1,5-stündigen Rundgang durch das Dorfzentrum lassen sich die Skulpturen bestaunen. Ausgangspunkt ist der Bahnhof Schwarzenburg. Der Gnomenweg ist das ganze Jahr über frei zugänglich, Führungen kann man über die Website gnomenweg.ch buchen.

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von Dinah Leuenberger,

veröffentlicht am 23.08.2023


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