Internet Explorer wird nicht mehr unterstützt

Für ein optimales Website-Erlebnis bitten wir dich einen aktuellen Webbrowser zu nutzen.

Schliessen

Gesünder leben?

Gesünder leben?

Wandern im gelben Bereich: So liest du den Wanderwegweiser

Er ist dein treuer Begleiter, während du deinem Ziel näher rückst – der Wegweiser. Aus dem Wanderalltag ist das gelbe Schild nicht mehr wegzudenken. So liest du ihn.

1. Hier bin ich

Der weiss hinterlegte Teil eines Wegweisers zeigt an, wo und auf welcher Höhe du dich befindest. Im fiktiven Beispiel befindest du dich auf der Spatzalp 1345 Meter über Meer. «m» für Meter über Meer ist aus Platzgründen abgekürzt. Rund zwei Drittel aller Wanderwege in der Schweiz sind rein gelb, gefolgt von knapp einem Drittel weiss-rot-weiss markierten Bergwanderwegen. Ein Prozent sind weiss-blau-weisse Alpinwanderwege.

2. Dahin will ich

Wieso steht dein Ziel mal ganz oben, mal ganz unten auf dem Wegweiser? Die Logik dahinter: Je weiter entfernt das auf dem Wegweiser angegebene Ziel liegt, desto weiter unten befindet es sich. Casa Güggeli steht deshalb oberhalb von Adlerfluh.

3. So lange dauerts

Die Bündner sind die schnellsten

Um die Zeiten zu ermitteln, wanderten auch Freiwillige neue Routen ab. Die Bündner schickten oft «topfitte Bergsteiger» los – was die Zeitangaben auf den Schildern im Vergleich mit anderen verkürzte. Ab 2026 sollen die Zeiten schweizweit auf einer einheitlichen Formel beruhen. Die Bündner Herrschaft wackelt.

Wie lange dein Ausflug dauert, siehst du ganz am Anfang. Dort ist die gesamte Zeit ohne Pausen bis zum Ziel aufgeführt. Angepasste Zeitangaben findest du auch bei Zwischenzielen deiner Route und kurz vor Schluss.  «h» steht aus Platzgründen für Stunden.

(Fortsetzung weiter unten…)

4. So schwierig ist die Wanderung

Gelbe Wegweiser bezeichnen gut ausgebaute Wege ohne schwierige Stellen. Auch für Anfängerinnen und Anfänger geeignet. Bergwanderungen (weiss-rot-weiss) erfordern Trittsicherheit, Schwindelfreiheit, gute Kondition und Wanderschuhe. Sie verlaufen auch über unwegsames Gelände und sind oft steil, schmal und teilweise exponiert. Auf den weiss-blau-weissen Alpinwanderwegen – der schwierigsten Kategorie – stösst du zusätzlich auf Schneefelder, Gletscher oder Geröllhalden, wegloses Gelände und kurze Kletterpassagen. Nur für Geübte.

5. Da muss ich abzweigen

Ein Trennstrich zeigt an, wo sich die Route später verzweigen wird. Schwanensee und Meisenheim verlaufen zuerst auf demselben Weg wie Entenhausen oberhalb des Trennstrichs, zweigen aber nach einer Weile ab. Die Zeit zeigt an, wie lange es vom Standort aus zu deinem Wanderziel dauert.

6. Zeit für Pausen und Co.

Zug, Schiff, Bergbahnen und andere öffentliche Verkehrsmittel sind ebenso Bestandteil eines Wegweisers wie Grillstellen, Aussichtspunkte oder Möglichkeiten zum Einkehren. Die jeweiligen Symbole sind selbsterklärend.

7. Lust auf Wanderrouten

Grüne Aufkleber mit grosser Zahl und dem Namen der Route weisen auf attraktive Wanderstrecken hin. Es gibt lokale, regionale und nationale Routen.

Mehr zum Thema

Zum Dossier

von Silvia Schütz,

veröffentlicht am 05.07.2023


Das könnte dich interessieren:

Vom 16.4. bis 22.4.: Rüebli, Äpfel Golden oder Bio Zucchetti nur 1 Franken

Jetzt erfahren
Vitaminfranken DE