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Gesünder leben?

Gesünder leben?

Kennst du diese 11 exotischen Gewürze und Gewürzmischungen?

Gewürze und Kräuter sorgen für Geschmack und Abwechslung, und tragen so zu einer ausgewogenen Ernährung bei. Wir stellen dir 5 exotische Gewürze und 6 Gewürzmischungen vor, und sagen wie du sie in der Küche einsetzen kannst.

1. Curryblätter

curry-leaves
curry-leaves

Die Blätter des Currybaumes ähneln Lorbeerblättern, sind aber weicher. Mit dem Curry-Würzgemisch, wie wir es kennen, haben sie nichts zu tun. Curryblätter schmecken kräftig würzig mit Zitrusnoten. Vor dem Servieren werden sie nicht herausgenommen, sondern mitgegessen, egal ob in Fleisch-, Fisch- und Gemüsegerichten, Chutneys, Eintöpfen.

2. Sumach

sumach
sumach

So wie bei uns Salz und Pfeffer, so steht im Orient oft Sumach auf dem Tisch. Das rote Pulver schmeckt frisch säuerlich bis leicht fruchtig und lässt sich gut als Alternative zu Essig oder Zitronensaft verwenden. Sumach gibt z. B. Fleisch- und Fisch-Gerichten, Eintöpfen, Hummus, Baba Ganoush oder Marinaden und Dips eine frische Note.

Entdecke Rezepte mit Sumach von Migusto

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3. Kreuzkümmel

kreuzkuemmel
kreuzkuemmel

Kreuzkümmel, auch Cumin, ist nicht dasselbe wie Kümmel. Zwar gehören beide zur selben botanischen Familie. Allerdings schmeckt der Kümmel eher mild, der orientalische Kreuzkümmel kräftig, würzig mit einer leicht bitteren und scharfen Note. Oft verwendet wird gemahlener Kreuzkümmel als Allrounder in der Küche von Nordafrika, dem Nahen Osten und Indien, z. B. in Falafel, Couscous, Eintöpfen, Fleischgerichten.

4. Korianderpulver

korianderpulver
korianderpulver

Das frische Koriandergrün aus der asiatischen Küche liebt oder hasst man. In vielen Länderküchen werden aber auch die gerösteten, gemahlenen Koriandersamen verwendet, die mild nussig schmecken, mit einer süsslichen Note. Das Korianderpulver wird auch bei uns verwendet, etwa als Brotgewürz, als Zutat für Lebkuchengewürz oder für Fleisch, Eintöpfe, Suppen und Saucen.

5. Tamarinde

tamarinde
tamarinde

Tamarinde ist das rötlich-braune Fruchtmark in den Schoten des Tamarindenbaums. Die Tamarindenpaste hat einen recht hohen Säureanteil und schmeckt daher mild säuerlich, fruchtig und etwas herb. Die Säure lässt sich auch mit etwas Süsse (Honig) oder Schärfe (Chili) kombinieren. Verwendet wird Tamarinde oft in asiatischen und afrikanischen Gerichten und passt gut zu grünem Blattgemüse, Paprika, Kartoffeln, Hülsenfrüchten, Fisch und Fleisch.

Leckere Tamarinden-Rezepte von Migusto

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6. Curry

curry
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Curry, das kennen wir. Doch das typische Curry gibt es nicht. Denn Curry ist ein Potpourri aus Zutaten – meist stecken darin die farbgebende gelbe Kurkuma, Bockshornkleesamen, Kreuzkümmel, Fenchel, Koriander sowie Pfeffer, Paprika, Chilis, Ingwer, Kardamom, Nelken oder Piment. So schmecken auch die einzelnen Currys unterschiedlich – von mild-süsslich bis feurig-scharf. Für Thai Currys gibt es Würzmischungen, traditionell werden sie mit einer Curry-Paste und Kokosmilch zubereitet, indische Currys eher mit Joghurt und Butter.

7. Zatar

zatar
zatar

«Zatar» ist arabisch und bedeutet: Thymian. Der wilde Thymian mit einer intensiveren Oreganonote ist denn auch eine der Hauptzutaten dieses Gewürz-Mixes aus der orientalischen und nordafrikanischen Küche. Hinzu kommen Sesam, Sumach und Salz. Sumach sorgt für ein frisch-zitroniges Aroma, Sesam wiederum für eine milde und nussige Note. Zatar ist ein Tischgewürz – ideal für MezzeDipsorientalische Gerichte oder ganz traditionell: mit etwas Olivenöl vermischt und aufs Fladenbrot gestrichen.

8. Garam Masala

garam
garam

Es gibt wohl so viele Rezepte für Garam-Masala-Mischungen wie Familien in Indien. «Masala» bedeutet in Hindi Gewürz, Garam bedeutet «heiss». Aber nicht im Sinne von scharf. Denn die einzelnen Zutaten – etwa Kardamom, Kreuzkümmel, Pfeffer, Zimt, Ingwer, Muskatnuss, Nelken – gelten in der Ayurvedischen Küche als wärmend. Garam Masala passt in erster Linie zu geschmorten Fleischgerichten und auch zu Hülsenfrüchten wie Dal und Gemüsegerichten.

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9. 5 Spices

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Die «Big Five», die fünf grossen Gewürze der chinesischen Küche, sind: Sternanis, Fenchelsamen, Szechuan-Pfeffer, Nelken, Zimt. Die Fünf-Gewürze-Mischung wurde so kombiniert, dass die Noten scharf, bitter, erdig, würzig und mild-süsslich harmonieren und ein Gericht geschmacklich abrunden. Gut geeignet ist der 5-Spices-Mix für asiatische Marinaden für Fleisch, Fisch und Tofu, aber auch für Momos.

10. Dukkah

dukkah
dukkah

Dukkah ist eine knusprige Mischung aus Nordafrika. Das Besondere ist die Kombination von gerösteten Nüssen/Samen mit orientalischen Gewürzen, etwa Haselnüsse, Pistazien, Cashewkerne, Sesamsamen, Kreuzkümmel, Koriander, Paprika, Chili, schwarzer Pfeffer, Kardamom und Salz. Mit Dukkah mariniertes Fleisch, Fisch, Gemüse bekommt beim Braten eine aromatische «Kruste». Typisch ägyptisch: Fladenbrot in Olivenöl tunken und in Dukkah dippen.

11. Tandoori Masala

tandoori
tandoori

Tandoori bezieht sich auf den traditionellen indischen Holzkohleofen, den Tandur. Tandoori Masala ist eine Gewürzmischung, die hauptsächlich für Marinaden verwendet wird: Die Mischung aus Gewürzen wie Chilis, Kreuzkümmel, Koriandersamen, Ingwer, Kardamom, Knoblauch, Nelken und Zimt wird traditionell mit Naturjoghurt vermischt und auf Geflügel, Rindfleisch und auch Fisch verteilt.  Man bekommt es auch als Tandoori-Paste mit Knoblauch- und Tomatenpüree vermengt.

(Fortsetzung weiter unten…)

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Der Unterschied zwischen Gewürzmischung und Gewürzzubereitung
  • Eine Mischung besteht nur aus Gewürzen oder Kräutern, ohne Zusatzstoffe.
  • Eine Gewürzzubereitung ist ein Mix von mindestens 60 Prozent Gewürzen und anderen geschmacksgebenden und/oder geschmacksbeeinflussenden Zutaten wie Stärke, Zucker oder Geschmacksverstärker. Auch Gewürzaromen und bis zu fünf Prozent Speisesalz dürfen enthalten sein.
  • Beim Gewürzsalz ist die Hauptzutat Speisesalz, in der Regel sind es über 40 Prozent. Gemischt wird das Salz mit mindestens 15 Prozent Gewürzen/Gewürzzubereitungen.
  • Mirador oder Aromat: Das gelbe Universalwürzmittel enthält unter anderem Speisesalz, Zwiebeln, Gewürze, Hefeextrakt und Natriumglutamat, welche für den Umami-Geschmack verantwortlich sind. Die Farbe Gelb kommt von der Kurkuma.
  • Zigerklee (blauer Bockshornklee): Gibt etwa dem Schabziger-Käse das würzig-herbe Aroma.
  • Magenträs: Der Glarner Gewürzzucker enthält neben Zucker auch exotische Gewürze wie Sandelholz, Zimt, Muskat, Nelken und Ingwer.
  • Fondue- oder Raclette-Mischungen: Die Gewürzmischungen zu den Käsespezialitäten sind vielfältig, enthalten aber meist weissen oder schwarzen Pfeffer sowie Muskatnuss, manchmal auch Paprika, Knoblauch oder Kümmel

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von Claudia Vogt,

veröffentlicht am 10.10.2022


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