Die meisten von uns sind im Alltag stark gefordert. Umso wichtiger ist es, gerade in hektischen Zeiten auf unsere eigenen Bedürfnisse zu achten. Mit Self-Care kannst du dir Gutes tun und bleibst dadurch stark, gesund und leistungsfähig. Wie das gelingt, erfährst du hier.
Self-Care, auf Deutsch Selbstfürsorge, bedeutet, bewusst auf die eigenen körperlichen, emotionalen und mentalen Bedürfnisse zu achten. Dazu gehören:
Schon in der Antike kannte man das Prinzip der Selbstsorge. In der modernen Medizin hat sich der Begriff Self-Care seit den 1950er Jahren etabliert, als man erkannte, dass Patienten selbst einen wesentlichen Beitrag leisten können, um gesund zu werden und zu bleiben.
Im Unterschied zu Wellness ist Self-Care kein kurzfristiges Verwöhnprogramm, sondern eine nachhaltige Lebenspraxis. Du übernimmst Verantwortung für dein Wohlbefinden. Wenn du gut für dich sorgst, stärkst du langfristig:
Gerade in belastenden Zeiten hilft Self-Care dabei, Körper, Geist und Seele wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Sie schafft bewusste Pausen im hektischen Alltag und schützt so vor Erschöpfung und Reizüberflutung. Wer regelmässig auf sich achtet, stärkt das eigene Wohlbefinden und bleibt konzentrierter und belastbarer. Self-Care ist also kein Luxus, sondern eine wirksame Strategie zur Stressbewältigung und kann Burn-on oder Burnout vorbeugen.
Schon kleine Massnahmen können eine grosse Wirkung entfalten. Hier einige alltagstaugliche Vorschläge:
Bei der Arbeit:
In der Freizeit:
Schaffe dir immer wieder Zeitinseln, in denen du zu dir kommen und Energie tanken kannst. Mit der Zeit werden aus diesen Momenten eigentliche Gewohnheiten, die du nicht mehr missen möchtest und die dein Wohlbefinden nachhaltig stärken. Hier einige Inspirationen:
Morgen-Ritual:
Abend-Ritual:
Wenn du mehr Zeit hast (ca. 1.5 bis 2 Std.), ist ein längeres Pflegeritual ideal. Die folgende Pflegeroutine fokussiert auf den Körper. Aber lädt auch Geist und Seele dazu ein, sich zu entspannen.
Self-Care ist am wirksamsten, wenn sie regelmässig stattfindet und nicht erst, wenn die Energiereserven erschöpft sind. Nimm dir immer wieder Zeit, um in dich zu gehen, auf deine Bedürfnisse zu hören und dir Gutes zu tun. Ideal dafür ist ein Self-Care-Abend pro Woche. Hier ein paar Ideen:
Self-Care bedeutet, aktiv für das eigene körperliche, mentale und emotionale Wohlbefinden zu sorgen.
Self-Care ist sehr individuell und richtet sich nach deinen Bedürfnissen. Sie kann Pausen im Alltag, Bewegung, gesunde Ernährung, Achtsamkeit und liebevolle Rituale umfassen. Wichtig ist es, sich regelmässig Zeit dafür zu nehmen.
Self-Care hilft, die eigenen Bedürfnisse zu erkennen, Stress abzubauen, Krankheiten vorzubeugen und die eigene Lebensqualität zu verbessern. Sie stärkt dich körperlich, mental und emotional.
Ein Self-Care-Abend ist ein Abend, an dem du dir Zeit nur für dich nimmst – ohne Verpflichtungen oder Ablenkung. Er kann Pflegerituale, Lesen, Journaling, Ruhe oder kreative Tätigkeiten beinhalten.
Pausen einlegen, Grenzen setzen, Zeit mit liebevollen Menschen verbringen, ausreichend schlafen, gesunde Ernährung, körperliche Bewegung, Meditation, Achtsamkeit, Therapie und Digital Detox sind Beispiele.
Die Definition der WHO setzt auf die Eigenverantwortung und Selbstbestimmung jeder Person. Sie versteht unter Selbstfürsorge die Fähigkeit, mit oder ohne Unterstützung, die eigene Gesundheit zu fördern, Krankheiten vorzubeugen und mit gesundheitlichen Herausforderung angemessen umzugehen.
Self-Care ist mehr als ein Trend – sie ist eine wichtige Lebenskompetenz. Sie ist kein Zeichen von Egoismus, sondern von gesundem Selbstschutz und von gelebter Selbstachtung. Sie hilft dir, im Gleichgewicht zu bleiben, deine Bedürfnisse zu spüren und nachhaltig gesund zu leben. Wer gut für sich sorgt, kann auch besser für andere da sein.