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Macht Freiwilligenarbeit gesund?

«Das wahre Glück ist, Gutes zu tun», sagte einst der griechische Philosoph Sokrates. Ob das zutrifft, haben Forscher anhand der Freiwilligenarbeit untersucht.

Wer seine Zeit anderen Menschen widmet, fühlt sich sozial besser eingebettet und beugt Einsamkeit und Depressionen vor, so die Harvard Medical School. Doch nicht nur die Psyche profitiert von Freiwilligenarbeit, sondern auch der Körper: So soll freiwillige Arbeit gegen Bluthochdruck und lebensverlängernd wirken. Das vermuten Forscher der Carnegie Mellon University. Sie verglichen über 50-Jährige, die sich regelmässig freiwillig betätigten, mit solchen, die darauf verzichteten. Die Freiwilligen litten seltener an Bluthochdruck – ein wichtiger Faktor für die Gesundheit. Denn Bluthochdruck kann zu Herzkrankheiten, Hirnschlag und verfrühtem Tod führen.

Ob der niedrigere Blutdruck einen direkten Zusammenhang mit der Freiwilligenarbeit hat, können die Forscher allerdings nicht mit letzter Gewissheit sagen. Menschen, die sich üblicherweise nicht viel bewegen, sind als Freiwillige vermehrt physisch aktiv, vermutet Rodlescia Sneed, die Autorin der Studie. Möglicherweise vermindere sie auch Stress. Ein wichtiger Aspekt, da Stress für verschiedene gesundheitliche Probleme verantwortlich ist. Es könnte aber auch sein, dass Freiwillige sich generell gesünder ernähren und mehr bewegen.

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Wie viele Stunden Freiwilligenarbeit wirken positiv?

200 Stunden pro Jahr – so stellt die Carnegie-Studie fest – korrelieren mit einem niedrigeren Blutdruck. Andere Forscher haben festgestellt, dass sich bereits 100 Stunden positiv auswirken. Wichtig ist die Einstellung: Wer Freiwilligenarbeit mit dem einzigen Ziel verrichtet, sich besser zu fühlen, profitiere nicht davon. Nur wer aus altruistischen Motiven seine Zeit an andere verschenke, werde möglicherweise mit längerem Leben belohnt.

 

Quellen:

von Silvia Schütz,

veröffentlicht am 29.11.2021


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