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Nie mehr Blasen beim Wandern: Mit 4 Tipps zum richtigen Wanderschuh

Wer keine Blasen einfangen will, tut gut daran, seine neuen Wander- oder Trekkingschuhe ausgiebig zu testen. iMpuls sagt, worauf du beim Kauf besonders achten musst.

1. Wanderschuh-Einsatzgebiet definieren

«Den» Schuh fürs Gelände gibt es nicht; so individuell Fuss und Vorhaben, so unterschiedlich sind auch die Anforderungen an das einzelne Modell. Wanderschuh ist eben nicht gleich Wanderschuh. Definieren Sie deshalb zuerst das künftige Einsatzgebiet und enscheiden Sie sich erst danach für ein entsprechendes Modell. Davon gibt es so viele wie Wanderwege in den Schweizer Alpen! 

Grundsätzlich unterscheidet man drei Schuhtypen: 

  1. Multifunktionsschuhe: Sie sind leicht, ohne Knöchelschutz, bieten wenig Seitenhalt, haben eine relativ weiche Sohle im Vorfuss¬bereich, die sich beim Abrollen leicht biegt und das Gehen erleichtert. Sie eignen sich für einfache Wanderungen, zum Beispiel am Fluss entlang oder im Wald
  2. Wanderschuhe: Sie haben einen mittelhohen bis hohen Schaft, schützen und stützen daher das Fussgelenk besser als ein Multifunktionsmodell; die Sohle ist steifer, sodass Steine und Wurzeln nicht so schnell durchdrücken. Sie eignen sich für leichte Tagesauflüge in den Voralpen und Alpen.
  3. Trekkingschuhe: Sie haben einen hohen Schaft, schützen und stützen die Fussgelenke gut; die relativ steife und wenig gedämpfte Sohle sorgt ¬für gute Trittsicherheit in weglosem Gelände. Sie eignen sich für mehrtägige Trekkingtouren mit schwerem Gepäck; ideal für alpines Gelände abseits fester Wege.

(Lies unten weiter...)

2. Ein Fingerbreit Spielraum im Wanderschuh

Beim Kauf neuer Wander- oder Trekkingschuhe gilt grundlegend: Die Zehen müssen ausreichend Platz haben, der Schuh sollte breit genug und die Ferse gut umschlossen sein. Nur so gerät der Fuss garantiert nicht ins Rutschen, werden schmerzhafte Blasen vermieden.

Die richtige Grösse lässt sich wie folgt eruieren: Nimm die Einlagesohle des neuen Schuhs heraus und stell deinen Fuss darauf. Der Abstand von der grossen Zehe bis zum vorderen Einlagenrand sollte etwa eine Fingerbreite betragen.

3. Sich für den Wanderschuh-Kauf Zeit nehmen

Plane genügend Zeit für die Anprobe von Wander- und Trekkingschuhen ein. Es lohnt sich:

  • Nimm zum Kauf der neuen deine alten Schuhe mit. Sie liefern dem Fachpersonal Anhaltspunkte über deine Laufeigenschaften.
  • Trage dieselben Socken zum Probieren, die du auch beim Wandern trägst.
  • Probiere neue Wander- und Trekkingschuhe besser am Nachmittag an. Dann sind die Füsse dicker als morgens.
  • Benütze die Teststation im Fachgeschäft, um das Laufen bergauf und bergab zu simulieren. Zur Not tut es auch ein Treppenhaus.
  • Trag deinen neuen Favoriten mindestens eine Viertelstunde lang und geh wenn möglich draussen laufen. Nur so kannst du feststellen, ob der Schuh tatsächlich passt.

Diese Schuh-Fails sollten Wanderer vermeiden

4. Die richtige Socke im Wanderschuh

Das A und O sind gute Socken! Eng sitzende Modelle mit einem Synthetikanteil sind die erste Wahl: Das Material sorgt dafür, dass die Feuchtigkeit aus dem Schuh geleitet wird. Baumwolle und Wolle erfüllen diesen Zweck nicht und sorge für ein unangenehmes Fussklima – Blasen inklusive. Wichtig: Die Socken sollten über den Schaftrand reichen. Mehr zur richtigen Wandersocke bei SportX.

SportX-Tipp: Wanderschuhe pflegen

von Flavian Cajacob,

veröffentlicht am 30.05.2017, angepasst am 29.12.2023


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