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Grippeimpfung: Warum sie wichtig ist und was mögliche Nebenwirkungen sind

In der Schweiz beginnt die Grippewelle in der Regel zwischen Dezember und März. Was man zur Impfung wissen muss.

Zur Vorbeugung einer Grippeerkrankung ist die Grippeimpfung das wirksamste Mittel. Sie reduziert das Ansteckungsrisiko und reduziert die Gefahr von Komplikationen bei besonders gefährdeten Personen.

Wer ist bei Grippe besonders gefährdet?

Zu den Risikogruppen gehören ältere Menschen ab 65 Jahren, schwangere Frauen, Personen mit Krankheiten wie Asthma, COPD, Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder Krebs, Säuglinge und frühgeborene Kinder bis zwei Jahre.

Bist du unsicher, ob du dich impfen lassen sollst? Vom Bundesamt für Gesundheit gibt es einen Grippe-Impfcheck.

Wann sollte man die Grippeimpfung machen?

Die Grippe tritt in der kalten Jahreszeit auf. Aus diesem Grund sollte in den Herbstmonaten (Oktober/November) geimpft werden. Die Grippewelle beginnt in der Schweiz meistens nicht vor Ende Dezember, sondern im Januar. Somit bleibt bei einer Grippeimpfung im Dezember auch noch genügend Zeit, damit das körpereigene Immunsystem einen Impfschutz aufbauen kann.

Die Grippeimpfung sollte man ausserdem jährlich erneuern, da sich die Viren der saisonalen Grippe von Jahr zu Jahr leicht verändern. Deshalb wird auch der Impfstoff jährlich angepasst.

Man kann sich in Arztpraxen und Apotheken impfen lassen. So zum Beispiel auch in den Medbase-Apotheken.

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Warum darf man eine Grippe nicht unterschätzen?

Sie überfällt den Patienten buchstäblich: Der Tag fängt womöglich noch gut an. Doch bald hat man Schweissausbrüche, und der Kopf beginnt zu glühen. Am Abend zeigt das Fieberthermometer 38, 39 oder gar 40 Grad an. Die Glieder schmerzen, und man fühlt sich, als habe man Prügel bezogen. Die Symptome sind viel schwerer als bei einer Erkältung. Mindestens ein bis zwei Wochen bleiben Betroffene ans Bett gefesselt.

Was ist eine Co-Infektion?

Vor allem im Winter zirkulieren gleichzeitig Coronaviren und Grippeviren. Es kann somit zu einer Co-Infektion kommen, also einer Doppelinfektion mit beiden Viren. Bei Personen mit einem erhöhten Risiko für Grippekomplikationen oder einem erhöhten Risiko für einen schweren Covid-19 Verlauf, birgt eine Co-Infektion mit Grippe- und Coronaviren zusätzliche Risiken.

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Kann die Grippeimpfung Nebenwirkungen haben?

Es können an der Einstichstelle Schmerzen und eine Schwellung entstehen. Es ist möglich, dass man sich schlapp und leicht krank fühlt. Ausserdem können allergische Reaktionen auftreten. Wer an Allergien und Vorerkrankungen leidet, sollte vor der Impfung seine Hausärztin oder seinen Hausarzt um Rat fragen.

Sportlerinnen und Sportlern sollten nach der Impfung eine dreitätige Trainingspause einlegen. Das gilt besonders für Extrem- und Leistungssportler. Durch die starke körperliche Belastung könnten Impfreaktionen auftreten. Dazu gehören etwa leichtes Fieber, Schlappheitsgefühl, Kopf- und Gliederschmerzen.

Gibt es eine Alternative zur Grippeimpfung?

Das Immunsystem lässt sich auch mit einer ausgewogenen und vitaminreichen Ernährung stärken. Wer regelmässig im Freien Sport treibt, unterstützt ebenfalls seine Abwehrkräfte. Doch für Angehörige von Risikogruppen ist die Impfung dennoch dringend zu empfehlen. Das Gleiche gilt für Berufsleute, die direkten Kontakt mit vielen Menschen haben – also zum Beispiel Medizinal- und Pflegefachpersonen oder Mitarbeitende in Alters- und Pflegeheimen.

Wie wird die Ausbreitung der Grippe gebremst?

Das Tragen von Masken, häufiges und gründliches Händewaschen, Desinfektionsmittel sowie soziale Distanz bremsen die Verbreitung von Influenza. Wenn man Grippesymptome wie Schüttelfrost, Fieber, Unwohlsein, Halsschmerzen, Husten- oder Muskel- und Gelenkschmerzen verspürt, sollte man zu Hause bleiben.

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von Michael West und Carmen Schmidli,

veröffentlicht am 28.11.2023


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