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Pastinaken – Nährstoffpaket für den Winter

Lange waren Pastinaken in Vergessenheit geraten. Nun gibt es die weisslichen bis zartgelben Wurzeln wieder in den Gemüseregalen. Sie erfreuen sich grosser Beliebtheit.

Pastinaken sind im Trend. In den letzten 15 Jahren hat sich die Anbaufläche und die geerntete Menge des Wurzelgemüses in der Schweiz verfielfacht. Früher war die Pastinake, die bereits die Römer schätzten, ein Grundnahrungsmittel der Schweizer. Im 18. Jahrhundert wurde sie jedoch durch den Import der pflegeleichteren Kartoffel verdrängt.

Wann hat die Pastinake Saison?

Die Wurzel, die bis zu einem Kilo schwer werden kann, gehört zur Familie der Doldenblütler. Zu dieser gehören auch Rüebli, Sellerie und Petersilie. Die krautige Pflanze kann bis zu einem Meter in die Höhe wachsen. Die Blätter lassen sich als Gewürz verwenden. Die Erntezeit beginnt Anfang Oktober, bis in den Frühling findet man die Pastinake in den Regalen.

Wie lagert man Pastinaken?

Bei kalten Temperaturen um die 2 Grad und hoher Luftfeuchtigkeit (etwa in feuchtem Sand) hält sich die Pastinake monatelang. Im Kühlschrank bleibt sie im Gemüsefach bis zu zehn Tage lang frisch. Ihr Aroma verbessert sich noch einmal, wenn sie den ersten Frost zu spüren bekommen hat.

Kann man Pastinaken roh essen?

Die Pastinake lässt sich roh und gekocht verspeisen. Zusammen mit Kartoffeln kann die Pastinake als Püree punkten, gedünstet ist sie eine schmackhafte Beilage zu Rind, Wild und Lamm. In Salaten macht sie sich roh geraffelt ebenfalls sehr gut.

Wie schmeckt die Pastinake?

Zu was passt Pastinake?

Pastinake lässt sich beliebig kombinieren, zum Beispiel mit:

  • Anis
  • Muskat
  • Brunnenkresse
  • Banane
  • Baumnuss
  • Kartoffeln
  • Hartkäse
  • Rind
  • Speck
  • Fisch

Pastinake ist nicht gleich Pastinake. Je kleiner das Exemplar, desto besser sein Geschmack. Pastinaken können je nach Bodenqualität, Feuchtigkeit und Anbaumethode unterschiedlich schmecken: von mild-dezent über süsslich, würzig-nussig bis scharf-bitter.

Grundsätzlich hat die Pastinake einen süssen, leicht erdigen Geschmack mit kräftigen Akzenten von Muskat und Petersilie. Geröstet oder püriert mit reichlich Fett und Salz bekommt sie eine wunderbare süsse Würzigkeit.

(Fortsetzung weiter unten…)

Nährwerttabelle: Das steckt in der Pastinake

In der Pastinake stecken im Vergleich zu anderen Wurzelgemüsen viele verschiedene Nährstoffe. Sie enthält sehr viel Vitamin E, Niacin, Pantothensäure, Folsäure, Calcium, Kalium und Zink. Daneben enthält sie auch noch viele Nahrungsfasern, diese können zu einer längeren Sättigung beitragen.

 

Nährstoff

Pro 100 g (roh) Pro Portion (= 120 g, roh)

Prozentuale Abdeckung des Tagesbedarfs mit einer Portion

Energie

22 kcal 26 kcal  

Kohlenhydrate

2,9 g 3,5 g  

Protein

1,3 g 1,6 g  

Fett

0,4 g 0,5 g  

Nahrungsfasern

4,3 g 5,2 g 17 %

Vitamin C

18 mg 22 mg

23 % für Frauen
20 % für Männer

Vitamin E

0,9 mg 1,1 mg

9 % für Frauen
8 % für Männer

Folat

57 µg 69 µg

23 %

Niacin

0,9 mg 1,1 mg

9 % für Frauen
7 % für Männer

Pantothensäure

0,5 mg 0,6 mg

10 %

Kalium

469 mg     562 mg

14 %

Calcium

51 mg 61 mg

6 %

Phosphor

73 mg 

88 mg

13 %

Magnesium

22 mg 26 mg

9 % für Frauen
7 % für Männer

Zink 0,9 mg 1,1 mg

16 % für Frauen
11 % für Männer

 

Erfahren Sie mehr über das gesunde Wurzelgemüse

von Claudia Vogt,

veröffentlicht am 31.10.2018, angepasst am 22.11.2022


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