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Gesünder leben?

Gesünder leben?

Anders essen, besser schlafen?

Schlechter Schlaf kann die Folge von falscher Ernährung sein. Eine Änderung der Essgewohnheiten kann helfen.

Vielleicht gehörst du zu den Glücklichen, die sich abends ins Bett legen, sich umdrehen und einschlafen. Tatsächlich ist das nicht selbstverständlich, denn viele Menschen leiden unter Schlafproblemen. Das kann viele Ursachen haben. Es lohnt sich dabei auch, die Ernährungsgewohnheiten anzuschauen. Manche Lebensmittel halten uns eher wach, weil der Körper aufgrund gewisser Inhaltsstoffe wie Koffein stärker aktiviert wird. Auch kann der Zeitpunkt des letzten Essens eine Rolle spielen – und wie viel man isst.

Mahlzeiten zur richtigen Zeit

Ein allzu voller Bauch lässt uns genauso wenig einschlafen wie ein hungriger Magen. Je schwerer verdaulich ein Gericht ist, umso länger sollten wir warten, bis wir uns hinlegen. Es ist also sinnvoll, ein Fondue schon um 17 Uhr zu geniessen. Ein leichtes gekochtes Gemüsegericht, 1 bis 2 Stunden vor der Nachtruhe gegessen, wird wahrscheinlich noch gut vertragen. Die Verdauung ist jedoch bei jedem anders. Allgemein gültige Rezepte gibt es somit nicht. Während die einen nach einem Salatteller wunderbar schlafen, vertragen andere Rohkost am Abend überhaupt nicht.

(Lies unten weiter ...)

Blähende Speisen

Lebensmittel, die den Bauch aufblähen, können beim Einschlafen stören. Mit prallem Bauch schläft es sich nicht ruhig. Hast du damit Probleme, so lass am besten Nahrungsmittel wie Zwiebeln, Linsen und Kohl am Abend weg.

Honig vor dem Schlafen?

Wer nicht gut einschlafen kann, profitiert von einem Ernährung-Schlaf-Tagebuch. Damit kommt man den individuell schlafraubenden Lebensmitteln am ehesten auf die Spur.

Warmer Milch mit Honig wird ein schlaffördernder Effekt nachgesagt. Dies deshalb, weil in Milch die Aminosäure Tryptophan enthalten ist. Aus Tryptophan wird im Körper Serotonin gebildet. Das Serotonin ist wiederum Ausgangssubstanz für das «Nachthormon» Melatonin. Diese schlaffördernde Eigenschaft der Milch ist jedoch umstritten. Die Tryptophanmenge in der Honigmilch reicht sehr wahrscheinlich nicht aus, um eine schlaffördernde Wirkung zu haben. Die Wärme der Milch und das Einschlaf-Ritual an sich, könnten aber beim Einschlafen helfen. Vor allem bei Kindern könnten hier das Kümmern und die Geborgenheit eine Rolle spielen.

Abends nicht zu viel trinken

Über den Tag verteilt solltest du genügend Wasser und ungesüssten Tee trinken. Vermeide Kaffee, Energydrinks und grünen oder schwarzen Tee am Nachmittag. Das könnte dich abends unnötig wachhalten. Trinke spät abends nicht allzu viel. Vermehrter Harndrang könnte dazu führen, dass du in der Nacht zur Toilette musst und so dein Schlaf gestört wird.

Anregungen für besseren Schlaf

Zum Dossier

von Marianne Botta Diener und Pia Teichmann,

veröffentlicht am 26.10.2016, angepasst am 04.04.2024


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