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Gesünder leben?

Gesünder leben?

Was steckt in der Kiwi?

Süss-säuerliches und erfrischendes Aroma, schwarze Kernchen und saftiges grünes Fruchtfleisch: Das macht die Kiwi aus. Was sonst noch in der Kiwi steckt erfährst du hier.

Die Kiwi wird auch als Chinesische Stachelbeere bezeichnet. Nicht ohne Grund: Ihren Ursprung hat sie tatsächlich im Südwesten Chinas. Von dort gelangte sie vor gut 100 Jahren nach Neuseeland. 1959 tauften sie die Neuseeländer dann in Kiwi um. Sie erhofften sich davon, die Frucht besser vermarkten zu können. Was ihnen in der Folge auch gelang.

Woher kommt die Kiwi und wann hat sie Saison?

Kiwis gehören zur Familie der Strahlengriffelgewächse und sind eigentlich Beerenfrüchte. Die Früchte kann man das ganze Jahr hindurch kaufen. Von Oktober bis Juni stammen sie von der nördlichen Halbkugel, Schweizer Kiwis gibt es meist nur von Oktober bis März. Von Ende April bis Dezember kommen sie von der südlichen Halbkugel, der grösste Teil davon aus Neuseeland. 

Wie sollte man Kiwi lagern und welche Sorten gibt es?

Kiwis gibt es heute in vielen Varianten, auch mit gelbem und rotem Fruchtfleisch. Die jüngste Variante ist die beerengrosse Mini-Kiwi.

Die hartreifen grünen Standard-Kiwis, die in den Läden angeboten werden, sollten zuhause bei Zimmertemperatur 2 bis 3 Tage nachgereift werden. Es empfiehlt sich, die Früchte dabei in der Nähe von Äpfeln aufzubewahren. Ausserhalb des Kühlschranks sind Standard-Kiwis 5 bis 7 Tage haltbar.

Die leicht grösseren Kiwis der Marke Extra werden essreif gekauft. Im Kühlschrank sind reife Früchte einige Tage haltbar. Früchte, die noch fest sind, können bis zu 2 Wochen aufbewahrt werden. Im Kühlschrank sollte man die Früchte vom übrigen Obst trennen, da Kiwis sonst schnell überreifen.

(Fortsetzung weiter unten...)

Wie schmeckt Kiwi?

Genusserlebnis

Das milde, frische Aroma der Kiwi lässt tolle Geschmackspaarungen zu. Zum Beispiel mit:

  • Apfel
  • Banane
  • Kokosnuss
  • Ananas
  • Curry
  • Ingwer
  • Knoblauch
  • Käse
  • Gebratenes Geflügel
  • Austern

Je nach Reifegrad der Frucht schmecken Kiwis säuerlich bis süss. Ihr Geschmack erinnert an eine Kombination aus Stachelbeeren, Erdbeeren und Melonen. Kiwis sollte man nicht mit Milchprodukten mischen. Das Enzym Actinidain zersetzt das Eiweiss. Das sieht wenig appetitlich aus, die Kiwi bekommt zudem einen bitteren Beigeschmack. 

(Fortsetzung weiter unten …)

Feine Kiwi-Rezepte

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Nährwerttabelle: Das steckt in der Kiwi

Eine Kiwi (ca. 80g) enthält etwa 65mg Vitamin C. Die Schweizerische Gesellschaft für Ernährung (SGE) empfiehlt Frauen 95mg und Männern 110 mg Vitamin C pro Tag aufzunehmen. Mit 1 ½ bis 2 Kiwis würde der Bedarf schon gedeckt werden.

Vitamin C trägt zur normalen Funktion des Immunsystems und zum Schutz der Zellen vor antioxidativem Stress bei. Zudem erhöht Vitamin C die Aufnahme von wertvollem Eisen aus der Nahrung. Es unterstützt das Nervensystem und den Energiestoffwechsel. Ausserdem kann es zur Verringerung von Müdigkeit beitragen.

Nährstoff

Pro 100 g (roh) Pro Portion (= 120 g = 1,5 Kiwis, roh)

Prozentuale Abdeckung des Tagesbedarfs mit einer Portion

Energie

54 kcal 65 kcal  

Kohlenhydrate

(davon Zucker)

9,9 g

9,8 g

11,9 g

11,7 g

 

Protein

1,1 g     1,3 g  

Fett

0,6 g   0,7 g  

Nahrungsfasern

2,5 g 3 g

10%

Vitamin B6 (Pyridoxin)

0,13 mg 0,16 mg

13% für Frauen
11% für Männer

Folat

37 µg 44 µg

15%

Pantothensäure

0,2 mg 0,24 mg

4%

Vitamin C

80 mg 96 mg

100% für Frauen
87% für Männer

Calcium

27 mg 32 mg

3%

Kalium

290 mg

348 mg

9%

Magnesium

17 mg     20 mg

7% für Frauen
6% für Männer

Phosphor

37 mg 44 mg

6%

Quelle: Schweizer Nährwertdatenbank

Wertvolle Vitamine: Hier erfährst du mehr

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von Rüdi Steiner,

veröffentlicht am 16.01.2017, angepasst am 17.08.2023


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