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Mirabelle: Das steckt in der goldenen Spätsommerfrucht

Wenn die Sommerzeit ihren Höhepunkt erreicht hat und die Tage langsam aber sicher wieder kürzer werden, dann hat die Mirabelle ihren Auftritt. Sie versüsst mit ihren goldfarbenen Früchten den Spätsommer. Entdecke feine Mirabellen-Rezepte, wo die Frucht herkommt und was in ihr drinsteckt.

Woher kommt die Mirabelle?

Die Herkunft der Mirabelle ist nicht eindeutig erforscht, weshalb es verschiedene Mythen gibt. Man geht davon aus, dass die Mirabelle im 16. Jahrhundert ihren Weg aus Kleinasien nach Europa fand. Eines der wohl grössten Anbaugebiete der Mirabelle liegt in Lothringen, einer Region im Nordosten Frankreichs. Die goldgelben Früchte werden dort auch «La Reine de Lorraine», die Königin Lothringens, genannt.

Wo wächst der Mirabellenbaum?

Die Mirabelle ist eine Pflaumenart, welche zu den Rosengewächsen gehört. Die goldgelbe Spätsommerfrucht wächst an einem Baum, welcher wenig Ansprüche, wie beispielsweise warmes Klima, stellt und somit in der Schweiz fast überall gedeiht. Traditionell wird, um an die süssen Früchte zu gelangen, an den Stämmen geschüttelt und die Ernte in Netzen oder Tüchern aufgefangen. Trotzdem sind Mirabellen in der Schweiz eher Nischenfrüchte und werden von den Obstproduzenten spärlich angebaut, weshalb man die goldenen Früchtchen eher selten im Handel antrifft.

Wann hat die Mirabelle Saison?

Die goldgelbe Spätsommerfrucht entfaltet ihr volles Aroma im August und September. Die runden, leicht ovalen Früchte variieren in der Farbe von grünlich, gelb bis orange und haben teilweise eine rote Verfärbung auf der Sonnenseite. Das Fruchtfleisch schmeckt bei vollem Reifegrad sehr süss, weswegen Mirabellen gerne mit Süssspeisen kombiniert werden.

Wie werden Mirabellen gelagert?

Mirabellen sind sehr empfindlich und leicht verderblich, auch im Kühlschrank können sie nicht über einen längeren Zeitraum gelagert werden. Ein feiner weisslicher Überzug auf den Früchten ist ein Qualitätsmerkmal und garantiert, dass die Früchte frisch geerntet und sorgfältig behandelt wurden.

Nährwerte: Das steckt in der Mirabelle

In einer Portion Mirabellen von 120 g (ca. 10 Stück) stecken 91 kcal und 21.6 g Kohlenhydrate. Wie alle Früchte enthalten sie Ballaststoffe. Vitamine und Mineralstoffe sind jeweils nicht in grösseren Mengen enthalten. Etwas Vitamin A, Vitamin C und Kalium stecken in den Mirabellen.

 
 

Pro 100g ( roh, verzehrbahrer Anteil)

Pro Portion = 120 g  ( roh, verzehrbahrer Anteil)

Prozentuale Abdeckung des Tagesbedarfs mit einer Portion*

Energie

76 kcal

91.2 kcal

4.6%

Fett, total

0.2 g

0.24 g

0.3%

Kohlenhydrate

18 g

21.6 g

8.3%

davon Zucker

13.3 g

15.96 g

17.7%

Ballaststoffe

2.2 g

2.64 g

8.8%

Eiweiss

0.6 g

0.72 g

1.4%

Vitamine:

     

Vitamin A

49 µg

58.80 µg

7.4%

Vitamin E

0.27 mg

0.32 mg

2.7%

Vitamin C (Ascorbinsäure)

5.50 mg

6.60 mg

8.3%

Vitamin B1 (Thiamin)

0.07 mg

0.08 mg

7.6%

Vitamin B2 (Riboflavin)

0.02 mg

0.02 mg

1.7%

Niacin

0.16 mg

0.19 mg

1.2%

Vitamin B6 (Pyridoxin)

0.05 mg

0.06 mg

4.3%

Folsäure

7.8 µg

9.36 µg

4.7%

Pantothensäure

0.17 mg

0.20 mg

3.4%

Mineralstoffe:

     

Kalium

240 mg

288 mg

14.4%

Calcium

11 mg

13.2 mg

1.7%

Phosphor

21 mg

25.2 mg

3.6%

Magnesium

8.2 mg

9.84 mg

2.6%

Eisen

0.1 mg

0.12 mg

0.9%

Zink

0.1 mg

0.12 mg

1.2%

Selen

1.3 µg

1.56 µg

2.8%

Jod

1 µg

1.2 µg

0.8%

*Referenzmenge für einen durchschnittlichen Erwachsenen (8400 kJ/2000 kcal)

Quelle: Schweizer Nährwertdatenbank

Stand: 1.8.2023

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von Deborah Beyli,

veröffentlicht am 09.08.2023


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