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Zitrusfrüchte: viel Vitamin C

Zitrusfrüchte enthalten viel Vitamin C. Was sonst noch in Ihnen steckt, erfahren Sie hier.

Ob als Orangentee, Zitronencake, Mandarinensorbet oder Limettensauce – Zitrusfrüchte begegnen uns auf vielerlei Weise. Die meisten von ihnen schmecken auch im Urzustand köstlich – als Obst.

Herkunft der Zitrusfrüchte

Wer aus ökologischen Gründen Zitrusfrüchte aus Europa bevorzugt, hat es nicht immer ganz einfach, denn ein grosser Teil davon wächst in Übersee im so genannten Zitrusgürtel zwischen dem 20. und dem 40. Breitengrad nördlich und südlich des Äquators. Trotzdem gibt es auch auf dem alten Kontinent, in den südlichen Ländern, Plantagen. Ganz im Gegensatz zur Schweiz: Bei uns werden keine Agrumen angebaut – abgesehen von Orangen- oder Zitronenbäumen in Privatgärten.

Viel Vitamin C in Zitrusfrüchten

Frisch gegessene Zitrusfrüchte sind besonders im Winter sehr beliebt. Sie enthalten viel Vitamin C. Männer sollten pro Tag 110 mg und Frauen 95 mg aufnehmen. In 100 g Mandarine und Grapefruit stecken etwa 36 mg Vitamin C. Orangen und Zitronen punkten sogar mit über 50 mg Vitamin C pro 100g. Bei zwei Mandarine (à ca. 75g) stecken also 54 mg Vitamin C und somit ca. die Hälfte des Tagebedarfs. Mit einer Orange (ca. 170 g) ist der Bedarf von Frauen mit 85 mg Vitamin C schon fast gedeckt.

Vitamin C hat viele Funktionen im Körper. Es trägt zur normalen Funktion unseres Immunsystems und zum Schutz unserer Tellen vor oxidativem Stress bei. Ausserdem erhöht es die Eisenaufnahme aus der Nahrung. Es reduziert die Müdigkeit und Ermüdung und unterstützt die Kollagenbildung, die für normale Zähne, Haut, Knochen und Knorpel wichtig ist. Für unser Immunsystem ist auch eine abwechslungsreiche ausgewogene Ernährung und gesunde Lebensweise wichtig.

(Lesen Sie unten weiter...)

Vielseitige Zitrusfrüchte

Was sonst noch in Zitrusfrüchten steckt

Zitrusfrüchte enthalten ähnliche Nährwerte. Pro 100 Gramm Agrumen weisen sie ca. 30 bis 45 Kalorien auf. Hier fällt die Zitrone auf, da sie nur 23 kcal pro 100g enthält. Sie enthält am wenigsten Zucker (2.5g pro 100g), schmeckt am sauersten und wird meist nicht einfach roh gegessen.

Mandarine, Orange und Grapefruit sind da schon beliebter. Sie enthalten mit etwa 6 bis 10 Gramm Zucker pro 100 Gramm Frucht mehr Zucker als Zitronen und können gut als Frucht gegessen werden. Am wenigsten süss schmeckt die Grapefruit mit 6 Gramm Zucker pro 100g.

Ein Tipp: Beim Schälen der Agrumen ruhig mal etwas nachlässig sein und ein bisschen von der weissen Haut drauflassen. Denn dort stecken viele wertvolle sekundäre Pflanzenstoffe drin. 

Auch wenn Orangen und Mandarinen die unumstrittenen Stars unter den Agrumen sind, verdienen auch die anderen Beachtung.

Die beliebtesten Agrumen in der Übersicht

Mandarinen
Mandarinen

Mandarine

Nährwerte pro 100g:

Kalorien: 47 kcal

Zucker: 10g

Vitamin C: 36.7mg

Anbaugebiete: Hauptsächlich Spanien und Marokko, aber auch Italien, Frankreich, Griechenland, Zypern. 

Sorten: Satsuma (Citrusunshiu), Mittelmeer-Mandarine, King-Mandarine und Gewöhnliche Mandarine, zu der auch die Clementine gehört.

Geschmack: Je nach Sorte unterschiedlich, in der Regel saftig und süss bis süss-säuerlich. Besonders saftig und süss: Cherry-Clementinen, die aus Südchina stammen.

Orangen
Orangen

Orange

Nährwerte pro 100g:

Kalorien: 44 kcal

Zucker: 8.6 g

Vitamin C: 51.7 mg

Anbaugebiete: Wächst in den USA, in Mexiko, China, Indien, Spanien sowie Italien.

Sorten: Von über 400 Sorten gelangen nur 20 auf unsere Märkte.

Geschmack: Navel- Orangen haben goldgelbes, saftig-süsses Fruchtfleisch; Gewöhnliche Orangen werden vor allem von der verarbeitenden Industrie genutzt; Blutorangen sind saftig und von kräftigem Geschmack.

Grapefruit
Grapefruit

Grapefruit

Nährwerte pro 100g:

Kalorien: 30 kcal

Zucker: 5.9 g

Vitamin C: 36.4 mg

Anbaugebiete: Hauptproduzent sind die USA, danach folgen Israel, Kuba, Mexiko, Zypern, die Türkei und Spanien.

Sorten: Weisse Grapefruits mit gelbem Fruchtfleisch; rote Grapefruits mit rosarotem Fruchtfleisch.
Geschmack: Meist sehr saftig und je nach Sorte säuerlich bis süss-säuerlich mit einer bitteren Note.

Zitronen
Zitronen

Zitrone

Nährwerte pro 100g:

Kalorien: 23 kcal

Zucker: 2.5 g

Vitamin C: 54.7 mg

Anbaugebiete: Wichtigste Anbauländer sind die USA, Italien, Spanien, Argentinien, Ägypten, Iran und die Türkei.

Sorten: Verdelli, Verna, Eureka, Primofiori, Feminello.

Geschmack: Die ausserordentlich saftige Frucht schmeckt sehr sauer. Wird in der Regel zum Kochen sowie zum Verfeinern und Verzieren von Speisen verwendet.

Limette
Limette

Limette

Nährwerte pro 100g:

Kalorien: 32 kcal

Zucker: 1.9 g

Vitamin C: 44 mg

Anbaugebiete: Hauptproduzent der gelben Mexikanischen Limette ist Mexiko, die grüne Persische Limette wird in Brasilien, den USA sowie in Mittel- und Südamerika angebaut.

Sorten: Mexikanische oder echte Limette, Tahiti- oder Persische Limette.

Geschmack: Die kleine Frucht ist sehr saftig und sauer – ähnlich wie Zitronen, aber deutlich frischer.

Kaffirlimette
Kaffirlimette

Kaffir-Limette

Anbaugebiete: Wächst in Südostasien, Afrika und Mittelamerika.

Geschmack: Ähnlich wie Limetten, aber intensiver. In der Thai-Küche werden auch die Blätter als Gewürz verwendet.

Kumquat
Kumquat

Kumquat

Anbaugebiete: Vor allem China, Japan, Nord- und Südamerika, Nord- und Südafrika sowie einige Mittelmeerländer.

Sorten: Meiwa, Nagami.

Geschmack: Wird mitsamt der rötlich-gelben Schale gegessen und hat einen meist süssen, manchmal säuerlichen Orangengeschmack. Kreuzungen mit anderen Zitrusfrüchten: Limequat, Citrangequat, Orangequat.

Minneola
Minneola

Minneola

Anbaugebiete: Hauptsächlich Israel, Zypern, Südafrika, Uruguay, Argentinien, die USA und die Türkei. Die Minneola wird auch  Tangelo genannt. Sie ist entstanden durch die Kreuzung der «Duncan»-Grapefruit mit der «Dancy»-Tangerine. Orangerote bis rote, feinporige Schale.

Geschmack: Das kaum kernhaltige oder sogar vollkommen kernlose Fruchtfleisch ist extrem saftig und äusserst aromatisch.

Pomeranze
Pomeranze

Pomeranze (Bitterorange)

Anbaugebiete: Spanien, Italien, Frankreich, USA sowie die Tropen und Subtropen, Südostasiens, Indiens, Süd- und Ostafrikas, Mittel- und Südamerikas.

Geschmack: Typisch ist das saure und zum Rohverzehr so gut wie ungeeignete Fruchtfleisch. Die Industrie verarbeitet sie zu Konfitüre, Likör (Grand Marnier, Cointreau, Curaçao, Chinotto), Limonade, zur Backzutat Orangeat und nutzt sie zur Parfümherstellung.

Pomelo
Pomelo

Pomelo

Anbaugebiete: Ausser in den Ursprungsländern wächst die Pomelo auch in Indonesien, Taiwan, Japan, China sowie in Israel.

Sorten: Thailändische (kleinere Fruchtform), chinesische und indonesische Pampelmuse (grösste Fruchtform).

Geschmack: Je nach Sorte von flachsüss und süsssäuerlich bis hin zu sauer oder sogar bitter.

von Pia Teichmann,

veröffentlicht am 25.11.2016, angepasst am 14.01.2022


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