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david-faeh
Dr. med. David Fäh

Ernährungsexperte, Dozent FH Bern

Galerie-1-Schlank-mit-Pulver

Mit sogenannten Formula-Diäten werden mit proteinreichen Shakes, Pulvern oder Riegeln eine oder mehrere Mahlzeiten ersetzt. Die Zusammensetzung der Produkte ist geregelt, alle wichtigen Nährstoffe müssen enthalten sein. 

Vorteil: Die Mahlzeit ist einfach und schnell zubereitet, man muss nie studieren, was man isst. 

Nachteil: Sehr eintönig, grosse Gefahr, dass die Therapie schnell abgebrochen wird. Zudem lernt man nicht sein Essverhalten zu verändern!

Fazit: Maximal für den Einstieg in eine dauerhafte Ernährungsumstellung sinnvoll.

david-faeh
Dr. med. David Fäh

Ernährungsexperte, Dozent FH Bern

Galerie-2-Low-Carb

Das Prinzip ist einfach: die Kohlenhydrate sind unser Energielieferant Nummer eins, werden diese weggelassen, werden zünftig Kalorien eingespart. 

Vorteil: Gemäss Studien sind kohlenhydratarme Diäten effektiv. Sie haben zudem einen positiven Effekt auf den Blutzuckerspiegel und die Insulinausschüttung. 

Nachteil: Die Liste der Lebensmittel, die nicht gegessen werden dürfen, ist lang: Pasta, Pizza, Brot, Kartoffeln und Früchte sind je nach Auslegung der Diät verboten. Die Fettzufuhr ist deutlich höher und daher das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen erhöht. 

Fazit: Eine moderate Form der Low-Carb-Diät scheint sinnvoll. Ausserdem sollte jeweils die Volllkornvariante gewählt werden. Es sollte alles weiterhin gegessen werden dürfen und es braucht Alternativen zu Fleisch und Fisch, damit es nicht zu langweilig und einseitig ist. Geeignet sind hier zum Beispiel Milchprodukte, Eier, Tofu und Quorn.

david-faeh
Dr. med. David Fäh

Ernährungsexperte, Dozent FH Bern

Galerie-3-Low-Fat

Fett ist der Dickmacher schlechthin, immerhin ist es auch der Nährstoff mit der höchsten Energiedichte. Daher werden alle fetthaltigen Lebensmittel weggelassen. Einige Käse- und Wurstsorten sind gar ganz verboten. 

Vorteil: Wer Fett einspart, spart Kalorien ein, sofern sie nicht anderweitig wieder gegessen werden. 

Nachteil: Fett alleine macht nicht dick. Auch Kohlenhydrate tragen ihre Mitschuld an den Fettpolstern. Wer die Bratwurst weglässt, aber dafür mehr Brot isst, spart keine Kalorien. 

Fazit: Fett reduzieren ja, aber nur mit Blick auf die Gesamtkalorienzahl.

david-faeh
Dr. med. David Fäh

Ernährungsexperte, Dozent FH Bern

Galerie-4-Intermittierendes-Fasten

Darunter versteht man verschiedene Methoden des Fastens über einen kurzen Zeitraum hinweg. Zum Beispiel wird jeden Tag 16 Stunden auf Essen verzichtet (zwischen Nachtessen und Frühstück), oder es wird jeden zweiten Tag nichts gegessen. 

Vorteil: Gemäss den ersten Studien lässt sich ein Erfolg vermuten. Blutzucker- und Blutfettwerte werden verbessert. 

Nachteil: Diese Kostform ist nur bedingt sozialverträglich. Wer verzichtet schon gern auf ein schönes Abendessen mit der Familie? 

Fazit: Für eine langfristige Gewichtsabnahme nicht geeignet. Zudem gibt es keine Empfehlungen, was gegessen werden soll. Und das Fasten muss auch zum Typ und zum Alltag passen. Sonst drohen Heisshungerattacken.

david-faeh
Dr. med. David Fäh

Ernährungsexperte, Dozent FH Bern

Galerie-5-Basenfasten

Drei bis fünf kleine Mahlzeiten am Tag bestehend aus Gemüse, Früchten, Wasser oder Kräutertee sind erlaubt. Verboten sind hingegen Fleisch, Fisch, Wurst- und Milchprodukte, Teigwaren, Süssigkeiten, Alkohol und Kaffee. 

Vorteil: Die Diät suggeriert, dass der Körper von einem «Säureüberschuss» gereinigt wird. 

Nachteil: Es müssen auch wertvolle Lebensmittel weggelassen werden, wie fettarmes Fleisch und Fisch. Es ist keine langfristige Ernährungsumstellung. 

Fazit: Für Basenfasten gibt es keinerlei wissenschaftliche Studien. Eine durch Ernährung verursachte «Übersäuerung» des Organismus ist aus medizinischer Sicht nicht belegt. Als kurzfristiger Einstieg in eine dauerhafte Ernährungsumstellung kann Basenfasten allenfalls denkbar sein.

david-faeh
Dr. med. David Fäh

Ernährungsexperte, Dozent FH Bern

Galerie-6-HCG-Diaet

Humanes Choriongonadotropin (HCG) ist ein Hormon, das während der Schwangerschaft gebildet wird und für den erhöhten Kalorienbedarf verantwortlich sein soll. Dieses Hormon wird im Rahmen der HCG-Diät gespritzt oder als Tablette geschluckt und mit einer fett- und kalorienarmen Kost von unter 500 Kalorien pro Tag kombiniert. 

Vorteil: keinerlei Vorteile 

Nachteil: Die Kalorienzufuhr ist deutlich zu tief, es ist mit Müdigkeit, Kraftlosigkeit, Leistungsabfall, Kreislaufstörungen und Abbau der Muskelmasse zu rechnen. 

Fazit: Die Diät birgt gesundheitliche Risiken und ist nicht empfehlenswert.

david-faeh
Dr. med. David Fäh

Ernährungsexperte, Dozent FH Bern

Galerie-7-Paleo-Diaet

Unser Körper soll sich laut dieser Diät genetisch an das Lebensmittelangebot der Steinzeit angepasst haben und soll sich seitdem nicht mehr weiterentwickelt haben. Aus diesem Grund werden hauptsächlich Wildpflanzen, Wurzeln, Beeren, Nüsse und Wildfleisch gegessen.

Vorteil: Es werden Kalorien eingespart, da auf viele Lebensmittel wie Teigwaren, Brot, Süssigkeiten verzichtet wird. 

Nachteil: Nur noch wenige Lebensmittel sind erlaubt, was die Diät sehr aufwändig macht. Es wird nicht berücksichtigt, dass Ernährungsweisen auch erlernt sind. 

Fazit: Die Ernährungsform ist nicht zu empfehlen, es fehlt die wissenschaftliche Grundlage.

david-faeh
Dr. med. David Fäh

Ernährungsexperte, Dozent FH Bern

Galerie-8-Trennkost

Es wird davon ausgegangen, dass unser Körper Eiweisse und Kohlenhydrate nicht gleichzeitig verwerten kann. Aus diesem Grund werden sie getrennt voneinander gegessen: beim Mittagessen Kohlenhydrate und Gemüse; beim Abendessen Eiweiss und Gemüse. 

Vorteil: Es werden keine Lebensmittel generell verboten, daher ist eine ausgewogene Ernährung gewährleistet. Kalorien können eingespart werden, da der Kohlenhydratanteil meistens reduziert ist. 

Nachteil: Das Konzept ist wissenschaftlich als wirkungslos widerlegt worden. 

Fazit: Das Trennen der einzelnen Nahrungsmittelgruppen verkompliziert das Essen nur unnötig und ist wirkungslos.

andre-dietschi
Dr. med. André Dietschi

Leiter Medbase Diepoldsau und Heerbrugg, Facharzt für Allgemeinmedizin, Sportmedizin SGSM

Wahrscheinlich meinten Sie renale Anämie, das ist eine Anämie aufgrund eines Nierenversagens (damit fehlender EPO-Produktion). Eine Anämie kann aber sehr viele Ursachen haben, deshalb sollten Sie das konkret mit Ihrem Hausarzt klären, bzw. sich abklären lassen, wenn es denn sein Problem ist.

andre-dietschi
Dr. med. André Dietschi

Leiter Medbase Diepoldsau und Heerbrugg, Facharzt für Allgemeinmedizin, Sportmedizin SGSM

Ein Einschlafen der Hände hat immer mit einem Druck auf einen Nerv zu tun, am häufigsten (wenn es nur die Hand betrifft) ist dies im Bereich des Karpaltunnels (Handgelenk), oder dann zwischen Schlüsselbein und erster Rippe (wenn man entsprechend drauf liegt). Abklären kann man es v.a. im Bereich des Karpaltunnels mittels Ultraschall (Nervenveränderungen lokal), oder mittels ENG (Messung der Nervenleitungsgeschwindigkeiten), danach richtet sich auch die Therapie (Kortisonspritze/Operation). Bei der proximalen Enge reicht therapeutisch meist das entsprechende Stretchingprogramm von der Physiotherapie instruiert (Stretching gegen muskulär bedingtes TOS).

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