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Ist es Zeit für einen Coach?

Ihnen ist aufgefallen, dass Ihre (Gross-)Eltern abbauen? Oder dass Sie selber nicht mehr so fit sind, wie Sie gerne möchten? Ein Coaching kann Wunder wirken, wie diverse Beispiele zeigen.

Wer rastet, rostet: Dieses Uralt-Sprichwort bringt das Dilemma von Menschen in fortgeschrittenem Alter auf den Punkt: Mangelnde körperliche Aktivität wirkt sich besonders negativ auf unsere Gesundheit aus – weil wir uns ohnehin mit einer ganzen Reihe an physischen Herausforderungen abfinden müssen: Rückgang der Muskelmasse, Abnahme der Knochendichte oder Zunahme der Fettmasse sind nur einige davon.

«Es ist ein Teufelskreis», sagt Lukas Zahner, Personal Health Coach bei SalutaCoach und emeritierter Professor der Uni Basel. «In der Regel bewegt sich der Mensch weniger, je älter er ist. Doch damit nimmt gleichzeitig die Leistungsfähigkeit immer mehr ab. Es drohen Sturzangst, Erhöhung des Knochenbruchrisikos oder die Furcht vor einem Autonomieverlust, weil einfachste alltägliche Dinge nicht mehr aus eigener Initiative möglich sind.» Nicht zuletzt hat körperliche Inaktivität auch eine soziale Komponente: Sie führt zu einem immer kleineren Aktivitätsradius, bis man nur noch in den eigenen vier Wänden bleibt und Vereinsamung droht.

Lukas Zahner und sein Gesundheitsdienstleister SalutaCoach haben diese vielfältigen Herausforderungen älterer Menschen erkannt – und bieten deshalb ein spezifisches ganzheitliches Coaching-Programm an. Dieses wird von den Personal Health Coaches bestritten, die alle eine fundierte Aus- und Weiterbildung haben. Und sie leisten Wertvolles, denn wie hilfreich ein Personal Health Coaching ist, wurde auch vom renommierten Zukunftsforscher Georges T. Roos bestätigt. Laut seiner Prognose wird sich unser Gesundheitswesen von der Reparaturmedizin zum Gesundheitsbegleiter verändern – und in diesem Kontext erfüllen persönliche Gesundheitscoaches eine wichtige Funktion für Menschen in allen Lebenslagen. 

Wichtig: All die oben beschriebenen Einschränkungen und Ängste müssen nicht zwingend auftreten bzw. können wieder eliminiert werden. «Wenn man nur etwas tut!», so Zahner. «Inaktivität ist tatsächlich der grösste Beschleuniger körperlicher und psychischer Probleme im Alter. Wer hingegen handelt, bleibt länger mobil und autonom.» Lesen Sie im folgenden Interview, wie das Angebot von SalutaCoach für ältere Menschen konkret aussieht – und profitieren Sie von unseren Tipps!

Darum macht Personal Health Coaching im Alter Sinn

Herr Zahner, welchen Leuten empfehlen Sie ein Personal Health Coaching?

Lukas Zahner: Allen, die etwas für ihre Lebensqualität und damit für ihre Gesundheit tun wollen. Leuten, die von sich aus sagen «Ich schaffe das alleine nicht» und die motiviert sind, etwas zu verändern. Verhaltensänderungen sind das zentrale Thema des Coachings, denn sie brauchen Zeit und können am erfolgreichsten durch eine persönliche Begleitung (Coaching) geändert bzw. adaptiert werden. Das Alter für diese Beratung spielt übrigens keine Rolle: Es ist vom Kindesalter bis hin zu betagten Menschen möglich. Für Senioren haben wir spezielle Angebote entwickelt.

Wie läuft ein Coaching bei SalutaCoach ab?

Ein ausführlicher Fragebogen ist stets der Ausgangspunkt unseres ganzheitlichen Coachings, dort werden Themen wie Bewegung, Ernährung, Stress und Schlaf abgefragt, der Coach kann sich aufgrund dessen einen guten Überblick über die Lebenssituation seines Klienten verschaffen. Das Erste und Wichtigste ist für uns, das Vertrauen zu gewinnen. Dies gelingt meist nach wenigen Telefonaten. Wichtig: Ein Coach ist kein Trainer, sondern stellt gezielt Fragen. Das heisst, wir geben nicht einfach Anweisungen, sondern entwickeln die richtige Richtung stets gemeinsam mit dem Klienten bis hin zur Lösung des Problems.

Können Sie ein Beispiel geben?

Wir entwickeln immer eine ganz konkrete Zielsetzung. Ein Grossvater schafft es zum Beispiel nicht mehr, seinen Enkeln bei der Wanderung zu folgen, weil er immer schlapp macht. Das Ziel lautet: Nächsten Sommer bei der ersten Tour mit meinen Enkeln bin ich wieder fit. Auf dem Weg dahin arbeiten wir mit verschiedenen Verhaltensänderungstechniken, setzen gemeinsam verschiedene Zwischenziele, zum Beispiel ist es zu Beginn noch ein grösserer Spaziergang oder Nordic Walking, danach wird Schritt für Schritt gesteigert. Insgesamt läuft das Coaching sehr ganzheitlich ab, das heisst, es betrifft sämtliche Lebensbereiche, also Bewegung, Ernährung und Entspannung. Zentral ist, dass der Grossvater diese Veränderung selber wirklich erreichen will. Kommt der Rat zu einer Veränderung der Lebensgewohnheiten von aussen, im Sinn von «Du solltest jetzt endlich etwas tun!», erleidet das Vorhaben mit grosser Wahrscheinlichkeit Schiffbruch, weil man nur halbherzig bis widerwillig beim Coaching mitmacht.

Mit welchen Problemen gelangen ältere Menschen an Sie?

Wegen ganz unterschiedlicher Themen. Zum Beispiel, weil sie verunsichert sind, was Wissen rund um Bewegung und Ernährung anbelangt. Sie sind von Recherchen im Internet, Fake-News und von Behauptungen von Leuten aus dem Umfeld überfordert und können nicht mehr selektieren, was wirklich stimmt und was wichtig für sie ist. Es gibt beim Thema Bewegung ja auch keine allgemeingültigen Tipps. Wir müssen beim Entwickeln des Coachings schauen: Wie fit ist die Person? Hat sie früher Sport gemacht? Oder gar nie? Nur anhand solcher Grundlagen können wir die richtigen Schritte einleiten, das Programm individuell ausrichten, und das geht eben nur bei einer persönlichen, ausführlichen Begleitung. 

Bewegung nimmt im Alter in der Regel eher ab. Wie motivieren Sie Ihre Klienten, sich wieder vermehrt körperlich zu betätigen?

Bewegung im Alter hat viele positive Effekte. Einer davon ist es, möglichst lange autonom bleiben zu können. Autonomieverlust ist eine der grössten Ängste älterer Leute. Umfragen zeigen, dass über 90 Prozent der Menschen so lange wie möglich selbstständig zu Hause leben möchten. Doch nicht allen gelingts, besonders dann nicht, wenn sie körperlich inaktiv bleiben. Dann ist fast klar, dass man die Autonomie früher oder später verliert. Diese Menschen sind dann bald mal derart eingeschränkt, dass sie aufgrund von Kraftmangel nicht mehr sicher vom Bett oder WC aufstehen können und landen im Pflegeheim. Dabei wäre das gar nicht nötig: Mit einem gezielten Kraftaufbau würden diese Senioren ihre Autonomie wieder zurückerlangen. Darum empfehlen wir gezielte Kräftigungsübungen in Zusammenhang mit einer eiweissreichen Ernährung, zum Beispiel durch genügend Molkeprodukte. Für eine solche Massnahme ist es übrigens nie zu spät: Ich erinnere mich an das Beispiel eines 88-Jährigen, der durch Kraftaufbau wieder eine glänzende Lebensqualität zurückgewann. Wichtig ist Kraftaufbau bzw. Bewegung generell übrigens auch, um geistig fit und damit ebenfalls autonom zu bleiben: Laut Studien kann mit Bewegung dem Auftreten bzw. Fortschreiten von Alzheimer entgegengewirkt werden.

Sie haben auch die Ernährung angesprochen. Worauf gilt es da im Alter besonders zu achten?

Nebst der bereits erwähnten ausreichenden Proteinzufuhr, die für die Muskelregeneration und den Muskelaufbau so wichtig ist, spielt auch das Vitamin D eine zentrale Rolle: Man kennt Studien, die nachweisen, dass durch einen guten Vitamin-D-Status die Muskelgesundheit und die Sturzwahrscheinlichkeit beeinflusst werden können, weil Vitamin D den Kalziumstoffwechsel und das Muskelwachstum beeinflusst. Ein Mangel von Vitamin D wiederum bewirkt, dass zu wenig Kalzium im Knochen aufgenommen werden kann und die Osteoporosegefahr steigt. Am sinnvollsten ist es, das Vitamin D zu supplementieren, weil ältere Menschen mitunter nicht mehr ausreichend Expositionszeit an der frischen Luft bzw. an der Sonne haben.

Siehe auch Abschnitt «Die richtige Ernährung für Seniorinnen und Senioren» weiter unten!

Stichwort brüchige Knochen: Das sorgt bei vielen Senioren für Sturzangst.

Eine nicht unbegründete Angst. Jede dritte Frau und jeder siebte Mann über 65 ist Osteoporose-gefährdet. Knochenbrüchigkeit sorgt denn auch bei vielen für eine ganz reale Furcht, der Gang wird zunehmend unsicherer und unregelmässiger. Das wiederum hat zur Folge, dass man sich immer weniger bewegt, weil man Angst vor einem Sturz hat. Durch diese Bewegungsinaktivität verliert man mit der Zeit an Kraft, die Ausdauer nimmt ab und damit auch die gesamte Leistungsfähigkeit des Körpers. Menschen mit hoher Sturzangst schränken ihren Aktionsradius immer weiter ein, bis manche sich gar nicht mehr aus dem Haus trauen.

Tipps für mehr Mobilität im Alter

Wie sieht hier Ihr unterstützendes Angebot aus?

Senioren-Kurse an der Klubschule

Das Angebot der Klubschule Migros für Seniorinnen und Senioren ist sehr breitgefächert. Von Sprachen wie Englisch, Italienisch oder Spanisch über Kochkurse bis hin zu Sportkursen wie Golf, Gymnastik, Aquafitness, Pilates oder Yoga ist alles dabei. Sie würden gerne wieder einmal tanzen? Dann ist der Kurs Country Line Dance genau das Richtige für Sie. Alle Infos gibt es hier.

Hier helfen gezielte Kräftigungsübungen der Beine und Gleichgewichtsübungen, begleitet von einem permanenten Support über App oder Telefon. Die empfohlenen Übungen werden individuell auf die Möglichkeiten des älteren Menschen ausgerichtet. Ziel ist es, die Trittsicherheit Schritt für Schritt zurückzuerhalten. Kleine Fortschritte, die für ein gutes Gefühl bei den älteren Menschen sorgen, wenn sie zum Beispiel merken: Ich komme wieder ohne anhalten zu müssen die Treppe hoch – oder konnte während des Zähneputzens so und so lange auf einem Bein stehen. Wichtig ist hier auch das soziale Umfeld, das wir beim Thema Sturzangst zu involvieren versuchen, und das als zusätzlicher Support den Coaching-Erfolg noch verstärken kann.

Wie hilfreich sind in diesem Zusammenhang Rollatoren?

Wenn sich jemand unsicher fühlt, ist er sicher besser beraten, sich mit einer Gehhilfe aus dem Haus zu wagen als ohne – also entweder mit einem Stock oder eben mit einem Rollator. Oder anders gesagt: Sich lieber mit einem Rollator bewegen, als zu Hause zu bleiben und nichts zu tun! Denn Hauptsache, man bewegt sich. Jeder Schritt ist wichtig! Auch andere Hilfsmittel wie etwa Schrittzähler oder Activitytracker können in diesem Zusammenhang sehr nützlich sein, die Nutzer können sich auf diese Weise einen besseren Überblick über zum Beispiel die bereits gemachten Schritte verschaffen, wenn sie da ein konkretes Tagesziel haben, beispielsweise 10’000 Schritte zu schaffen (Tipps zum Rollatoren-Kauf).

Welche Tipps für mehr Bewegung im Alltag geben Sie sonst noch?

Sehr hilfreich ist zum Beispiel ein Hund. Der beeinflusst den Bewegungsradius eines älteren Menschen kolossal. Sie sind regelmässig draussen, sind aktiv und haben auch Austausch, mit anderen Hundebesitzern. Dies ist also auch in sozialer Hinsicht zu empfehlen, um nicht Gefahr zu laufen zu vereinsamen, etwa dann wenn kein gefestigtes Umfeld da ist, das diese Funktion übernimmt. 

Begegnen Sie dem Thema Einsamkeit oft?

Ja, immer wieder. Zum Beispiel als Folge der oben beschriebenen Sturzangst: Weil sich die Menschen kaum noch aus dem Haus trauen, nehmen auch die sozialen Kontakte ab. Denn nicht alle Bekannten sind bereit, immer Rücksicht zu nehmen, sprich: die Person dann immer zu Hause zu besuchen. Sie verabschieden sich im schlimmsten Fall mit der Zeit aus dem Freundeskreis.

Wie können Sie einsamen Menschen helfen?

Angebote gegen Einsamkeit
  • Das Migros-Kulturprozent fördert das Miteinander: Es bringt Menschen aus der gleichen Region zum geselligen Kochen oder Geschichtenerzählen zusammen und ermöglicht Museumsbesuche zu zweit.
  • Tavolata: Über 500 Gruppen in der ganzen Schweiz treffen sich regelmässig zum gemeinsamen Kochen und Essen.  
  • Ein Erzählcafé ist eine gute Möglichkeit, neue Menschen kennenzulernen. Eine bunt zusammengewürfelte Gruppe tauscht sich über Erlebnisse und Erinnerungen aus dem Leben aus. 

Infos zu diesen und weiteren Angeboten finden Sie hier.

Wir versuchen, den Austausch der älteren Leute mit ihren Enkeln oder insgesamt mit dem Umfeld zu reaktivieren. Falls die Klienten wirklich gar niemanden mehr haben, empfehlen wir zum Beispiel das sehr gute Angebot der Stiftung Hopp-la, die in vielen Gemeinden Kinder mit Senioren zusammenbringt. Da werden die unterschiedlichsten Angebote gemacht, intergenerative Begegnungszonen, gemeinsame Kraft- und Gleichgewichtsübungen usw. Wie wertvoll dieser Austausch zwischen Senioren und Kindern sein kann, hat sich zum Beispiel in Altersheimen gezeigt, wo die Anwesenheit von Kindern selbst den apathischsten Menschen ein Lächeln aufs Gesicht zauberte. Eine weitere Möglichkeit sind Gruppenangebote, wie sie etwa Pro Senectute im Programm hat. Das kann eine Jassgruppe, eine Kochgruppe sein oder – noch besser aus Bewegungssicht – eine Wandergruppe, ebenfalls richten viele Fitnesscenter zunehmend Angebote auf den älteren Menschen aus. Oder dann die Senioren-Angebote der Klubschule Migros (siehe Box weiter oben). Hier versuchen wir, zu vermitteln und zum Mitmachen zu ermutigen, denn ein Austausch, egal ob mit Kindern, im Fitnessstudio oder beim Wandern, ist für viele ältere Menschen das A und O, wollen sie nicht vereinsamen. 

Welche Reaktionen erhalten Sie auf Ihr vielfältiges Angebot?

Sehr positive. Die höchste Hürde ist der erste Schritt. Man kennt das Personal Health Coaching noch nicht, und für Unbekanntes gibt man kein Geld aus. Wenn die Klienten dann aber in unserem Programm integriert sind, verlieren wir sie praktisch nicht mehr. Wir wollen die Klienten aber nicht abhängig machen von uns, es freut uns, wenn die Betreuten nach einer gewissen Zeit ihr Verhalten nachhaltig geändert haben und selbstständig gesünder weiterleben können. Wir kriegen auch wirklich berührende Rückmeldungen. So hat ein älterer Herr an einem Kraftkurs teilgenommen, weil ihn seine Tochter bei uns angemeldet hat. Sie sah, dass ihr Vater immer mehr abbaute, und konnte ihn aber davon überzeugen, dass Krafttraining für ihn das Richtige ist. Allein das ist ungewöhnlich, weil ja in der Regel eine von aussen kommende Motivation nicht ausreicht. Hier aber taute dieser Herr nach ein paar Einheiten an den Kraftgeräten förmlich auf – und gewann nicht nur Kraft, sondern buchstäblich Lebensfreude zurück. Einige Monate später erhielten wir eine Postkarte von ihm. Nach unserem Kraftkurs buchte er mit seinem Trainingskollegen kurzerhand eine Weltreise. Solche Rückmeldungen motivieren uns zusätzlich und sind Beweis für uns, wie viel wir mit unserer Arbeit bewirken können! 

Testimonial: Bernard Baumgartner

 

  • Beruf: Lehrer
  • Alter: 69 Jahre
  • Wohnort: Basel
  • Thema: Gewicht und Ernährung

Was hättest du niemals ohne Coach geschafft? 
Dass ich wirklich dran bleibe. Ich bekam gute Unterstützung und war immer top motiviert.

Welche Erfolge wurden erreicht?
Ich habe das Gewicht dauerhaft reduziert, von 91 auf 87 Kilo.

Was hat dich in Zusammenarbeit mit dem Coach überrascht?
Wie wir mein Essverhalten analysiert haben, also genauer hinschauen, was, wann und wie viel gegessen respektive konsumiert wird.

Was hast du am Coaching geschätzt?
Es war jederzeit unterstützend und sehr wertschätzend.

Deine persönlichen Highlights? 
Dass bei mir wirklich eine Veränderung in Bezug auf mein Essverhalten stattfand.

In welchen Bereichen konntest du dich besonders verbessern, weiterentwickeln und dazulernen? 
Eindeutig beim Essverhalten. Ich lege mehr Gewicht auf gesunde Ernährung, konsumiere weniger Zucker und Alkohol.

Welche Verhaltensmuster wirst du in der Zukunft ändern / beibehalten?
Eine Kombination aus dem veränderten Essverhalten und regelmässiger Bewegung.

Wem würdest du ein Coaching bei SalutaCoach weiterempfehlen?
Stubenhockern und Personen, die sich wenig bewegen, die motiviert werden wollen, etwas zu ändern an dieser Situation, aber Hilfe brauchen zur Orientierung, wie, was, wo und wie viel für sie richtig ist.

Die richtige Ernährung im Alter

Tipps für Angehörige

Unterstützen Sie Ihre Eltern und Grosseltern dabei, länger fit und mobil zu bleiben. Sprechen Sie gemeinsam über Bewegung und Ernährung im Alter und allfällige Probleme damit. Achten Sie auch auf Warnzeichen wie Stürze, mangelnde Bewegungslust, Gewichtszunahme oder Gewichtsverlust sowie fehlenden Appetit. Hören Sie gut zu und suchen Sie gemeinsam nach Lösungen, eventuell auch mit dem Hausarzt oder mit einem ganzheitlichen Coach. Pflegende Angehörige können sich auch in einem speziellen Kurs der Klubschule Migros wertvolle Tipps holen.

Im fortgeschrittenen Alter können der Appetit und das Durstgefühl nachlassen, die Lust zu kochen kann ebenfalls schwinden. Gerade auch bei Alleinstehenden. Isst man einseitig oder zu wenig, drohen Mangelerscheinungen. Zudem verliert man nicht nur Gewicht, sondern wertvolle Muskelmasse. So wird es immer anstrengender, sich auf den Beinen zu halten, und das Unfallrisiko steigt. 

«Betagte und Hochbetagte sollten auf eine eiweissreiche Kost achten und dass sie genügend Flüssigkeit zu sich nehmen», rät deshalb Dr. Michael Schwarz, Leiter des Medbase Checkup Center in Zürich.

In Verbindung mit Bewegung unterstützt das Protein den Muskelmassenerhalt. 1 bis 1,2 Gramm Eiweiss pro Kilogramm Körpergewicht pro Tag, verteilt auf die drei Hauptmahlzeiten, sind empfehlenswert. Besonders gut wirkt das Molkeprotein, das es auch in Pulverform gibt.  

Weiterhin unterstützen Vitamin D und Omega-3-Fettsäuren die Muskelfunktion. Sie sind unter anderem in fettreichem Seefisch und hochwertigen Pflanzenölen zu finden. 

Rezept-Tipps für eine proteinreiche Ernährung finden Sie auf Migros iMpuls. Weitere Menü-Inspirationen und noch mehr Wissen werden in Kochkursen für Senioren vermittelt. Suchen Sie Alternativen zum Selberkochen, besteht die Möglichkeit, einen Mahlzeitendienst zu nutzen.

Lesen Sie auch die Ernährungsempfehlungen der Schweizer Gesellschaft für Ernährung.

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von Ringier Brand Studio / Thomas Wyss und Ringier Brand Studio / Cilgia Grass,

veröffentlicht am 17.02.2022

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